08.09.2014, 15:46 Uhr

Inn-Salzach-Obstinitiative fördert Streuobstbau

Josef Dieplinger ist der Obmann der Inn-Salzach-Obstinitiative. (Foto: privat)
OBERNBERG. Naturschutz ist vielen ein Anliegen – so auch der Inn-Salzach-Obstinitiative mit Sitz in Obernberg. "Obstbäume sind aus unserer Landschaft nicht wegzudenken. Sie prägen unsere Kulturlandschaft ganz wesentlich", sagt Obmann Josef Dieplinger. Der in den 90er-Jahren gegründete Verein "Inn-Salzach-Obstinitiative" versucht über Vorträge sowie Exkursionen Möste und Säfte aus Streuobst-Beständen zu fördern. Ein weiteres Ziel ist, regional bewährte Obstsorten zu erhalten. Im Besonderen ist dies auch die "Grüne Winawitzbirne" als Streuobstsorte des Jahres 2014 der österreichischen ARGE-Streuobst. Neben der Erhaltung der derzeitigen Bestände bemüht man sich zudem um die Förderung von Neupflanzungen sowie die Schaffung neuer Obstprodukte. So wurde beispielsweise das Premium-Produkt "Lasecco" aus der Taufe gehoben. Ziel all dieser Bemühungen: Die Vielfalt und Schönheit der Region erhalten. "Unser Mitgliedsbereich erstreckt sich über 100 Bauern, Baumschulen, Verwertungsbetriebe und Personen, die den Streuobst-Gedanken fördern", so Dieplinger. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.landobstland.org.

Ausbildung
In Kooperation mit dem Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) wird die Ausbildung zum Mostsommelier ermöglicht. Dies ist für all jene interessant, die unter anderem mehr über die Geschichte und Verarbeitung von Most und Saft wissen wollen. Auch Präsentation und Degustation werden geschult.
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