Peter Scharinger wird mit 31 Jahren Chef-Trainer in Dänemark

BEZIRK. Für Peter Scharinger tut sich damit eine Riesen-Gelegenheit auf. Eine, die er nutzen will. "Aktuell heißt es bei mir immer Schule, Training, Schule, Training. Der große Reiz an dem Teamchefposten ist, dass ich mich jetzt auf einen Bereich voll konzentrieren kann", erklärt der dreifache Staatsmeister, der zuletzt neben seinem Lehrerjob als sportlicher Leiter im UJZ werkte. Dienstantritt hat er diesen Sommer. Macht er seine Sache gut, winkt ihm eine Verlängerung bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020. "Das Ziel ist es, einen Athleten zu Olympia zu bringen", denkt der ehemalige EM-Fünfte bereits voraus. Der Kontakt nach Dänemark besteht schon lange. Bereits zu aktiven Zeiten nutzte er Aufenthalte bei seiner dänischen Lebensgefährtin Rikke Berg, um beim dortigen Nationalteam mitzutraineren. "Bei einigen Klubs leitete ich damals Trainings, um mir etwas dazu zu verdienen", verrät der werdende Vater.

"Peter hat sich diese Chance verdient"

UJZ-Präsident Franz Haugeneder vernahm Scharingers Abschied mit einer Portion Wehmut. "Er hat hervorragende Arbeit abgeliefert – diese Chance hat er sich verdient", sagt der Klub-Chef, der mit Scharinger ständigen Kontakt halten möchte. Da die sportliche Planung für das restliche Jahr praktisch steht, soll Scharinger die sportliche Leitung bis auf weiteres behalten. "Ansonsten wird Ernst Hofer etwaige Entscheidungen anstelle Scharingers treffen", erklärt Haugeneder, der sich auf ein breites Trainer-Team verlassen kann. Abschließend meint Haugeneder mit Weitblick: "Diese Chance ist für ihn gut und später hoffentlich auch für uns gut. Auch wenn es mir natürlich etwas weh tut, kann ich das nur unterstützen."

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