24.05.2017, 16:11 Uhr

Seamtec und Boom Software machen gemeinsame Sache

Bis 2018 will das Unternehmen auf 20 Mitarbeiter ausbauen. Im Bild: Seamtec-Geschäftsführer Peter Reiter. (Foto: Foto: Seamtec)
HOFKIRCHEN, LEIBNITZ. Fast 100 Wasserkraftwerken weltweit – von Chile bis zu den Philippinen – haben eines gemeinsam: Sie werden von der Hofkirchner Automatisierungsfirma Seamtec gesteuert. "Unsere Technologien lesen Zustands- und Veränderungsdaten des jeweiligen Kleinkraftwasserwerkes aus. Auf Basis dieser Daten können wir die Anlagen ansteuern – und das von jedem beliebigen Standort aus", sagt Seamtec-Geschäftsführer und Firmengründer Peter Reiter. So können Kraftwerke zum Beispiel von Österreich aus gestartet oder gestoppt werden. Um speziell auch die Bereiche Instandhaltung und Service abzudecken, damit zum Beispiel auch Ersatzteilbestellungen automatisch ausgelöst werden können, macht das Hofkirchner Unternehmen nun mit der in Leibnitz beheimateten Firma Boom Software gemeinsame Sache. Boom Software hat sich auf Produktions- und Instandhaltungsmanagment-Software spezialisiert und agiert vor allem in den Bereichen Bahn, Personennahverkehr, Energie, Industrie und Anlagenbau. Die Firma beteiligt sich ab sofort mit 20 Prozent an Seamtec. Für Boom-Vorstand Andreas Schaller ist dies eine Win-Win-Situation: "Die Beteiligung an Seamtec erlaubt es uns, unser Leistungsportfolio zu erweitern. Dadurch können wir nun die gesamte Servicepalette von der Instandhaltung bis zur intelligenten Steuerung von Anlagen abdecken." Reiter wiederum profitiere vom breiten Netzwerk des Kooperationspartners. Durch die Zusammenarbeit soll Seamtec bis Ende 2018 auch auf mindestens 20 Beschäftigte anwachsen.

Zur Sache

Seamtec wurde 2009 in Hofkirchen gegründet und hat sich auf Cloud-basierte Automatisierungslösungen, insbesondere bei erneuerbaren Energien und Wasserkraftwerken bis 20 Megawatt, in der ganzen Welt spezialisiert. Das Unternehmen ist zu 50 Prozent in Besitz von Geschäftsführer Peter Reiter, seit 2017 ist "Boom Software" aus Leibnitz mit 20 Prozent beteiligt. Der Rest entfällt auf die Investoren Claus Schmidt und Ludwig Nussbaumer.
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