Optimismus und nachdenkliche Worte beim Fest-Abend für Salzburg

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SALZBURG (lg). Nach dem Fest für Salzburg in der Wiener Hofburg vor wenigen Tagen, wurde gestern im Großen Saal der Stiftung Mozarteum der Auftakt zum Jubiläumsjahr "200 Jahre Salzburg bei Österreich" gefeiert. Die einführenden Worte kamen von Friedrich Urban, Geschäftsführer der Salzburg 20.16 GmbH. Zentrales Element des Abends war die Festrede von Karl-Markus Gauß, der viele Facetten ansprach und auch einen Ausblick wagte, wie Salzburg im Jahr 2066 aussehen könnte. "Man braucht kein Prophet zu sein, um zu sagen: Es wird, was die Herkunft der hier lebenden Menschen betrifft, bunter sein als heute. Bunter heißt nicht von vornherein schon: besser. Aber auch nicht einfach: schlechter. Was daraus wird, hängt von uns selber ab. Von unserer Bereitschaft, die vielbeschworenen europäischen Werte nicht nur bei den Asylsuchenden amtlich abprüfen zulassen, sondern auch selbst in unserem Alltag glaubhaft zu leben", so Gauß.

"Am Ende kommt immer Mozart heraus"

Für LH Wilfried Haslauer ist das Jubiläumsjahr ein Anlass nachzudenken, woher wir kommen, wer wir sind und wohin wir gehen. Haslauer gab in seiner Ansprache ebenso zu bedenken, dass auch die Vergangenheit Salzburgs nicht nur schwarz oder weiß, sondern vielschichtig war. "Salzburg wird sich künftig sicher der ein oder anderen Herausforderung stellen müssen. Die erste Reihe Fußfrei wurde abgeschafft. Wir wollen vor allem Impulse setzen und Spielräume für Kreatives, Neues und Innovatives schaffen. Wichtig ist mir der Pioniergeist, den wir wecken wollen", resümierte Haslauer, der Salzburg als "wundervolles Durcheinander, bei dem am Ende immer Mozart herauskommt", umschrieb.

Musikalisches Programm für 600 Gäste

Abgerundet wurde der Abend für die rund 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur durch musikalische Beiträge von "Strings on Fire", die ein schwungvolles Mozart-Crossover darboten, einer Salzburger Kindertanzgruppe und dem Ensemble "Der Berg". Zum Abschluss spielte Ana Glusic die Salzburger Landeshymne auf der Propter-Homines-Orgel.
Unter den Festgästen waren unter anderem Erzbischof Franz Lackner, Landtagspräsidentin Birgitta Pallauf, LHStv. Astrid Rössler, LHStv. Christian Stöckl, LR Hans Mayr, Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Sven Eric Bechtolf, Markus Hinterhäuser, Marko und Hanna Feingold, Johannes Honsig-Erlenburg, Martin Hochleitner vom Salzburg Museum und Sabine Breitwieser vom Museum der Moderne, Karl Forstner, Vizepräsident Ärztekammer Salzburg und LKS-Präsident Franz Eßl.
FOTOS: Neumayr

Autor:

Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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