Welche Vogerl sind schon da?

Vögerlzählen kann ein Spaß für die ganze Famiulie sein.
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  • Vögerlzählen kann ein Spaß für die ganze Famiulie sein.
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  • hochgeladen von Christoph Lindenbauer

SALZBURG (lin). Bereits zum neunten Mal werden die Piepmätze im ganzen Land gezählt. Von 5. bis 7. Jänner 2018 findet Österreichs größte Vogelzählung statt, die so genannte „Stunde der Wintervögel“. BirdLife Österreich lädt alle Vogelfreunde ein, Wintervögel rund um das Futterhäuschen genau zu beobachten.

Wer kann an der Vogelzählung teilnehmen?

Für die Teilnahme an der Wintervogelzählung muss man kein Profi sein. Teilnehmen kann jeder, der sich eine Stunde Zeit nimmt, die Vögel in seiner unmittelbaren Umgebung zu zählen. Im Fokus stehen bekannte und leicht erkennbare Wintervögel im menschlichen Siedlungsbereich, also im Garten, Park oder auf dem Balkon.

Wie zähle ich richtig?

Während einer beliebig gewählten Stunde im Zeitraum von 5. bis 7. Jänner 2018 wird von jeder beobachteten Vogelart die jeweils höchste gleichzeitig anwesende Anzahl an Tieren notiert. Kein anwesender Vogel ist ebenfalls eine gültige Angabe.
Ziel dieser Zählung ist zu eruieren, welche Arten häufig und welche selten geworden sind. Welchen Einfluss hat daran der Klimawandel? Nimmt der Bestand des Grünfinken aufgrund seiner Parasitenerkrankung weiter ab? „All das und noch viel mehr versuchen wir mit unserer Vogelzählaktion herauszufinden, um unsere Vögel noch besser schützen zu können“, erklärt Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife. „Aktuell sind größere Schwärme von Finkenvögeln wie Stieglitz, Buch- oder Bergfinken zu beobachten, was ein deutlicher Hinweis auf den nahenden Winter ist. Es fliegen auch gerade vermehrt Birken- und Erlenzeisige aus dem Norden ein“, meldet der Ornithologe. „Es ist jedes Mal aufs Neue spannend, welche Vogelarten sich am Futterhäuschen versammeln. Vielleicht sehen wir diesen Winter wieder Seidenschwänze in Österreich.“

Möglichst unterschiedliches Futter

Wichmann rät: „Wenn Sie und Ihre Familie Freude am Vogelbeobachten haben, füttern Sie kontinuierlich den gesamten Winter hindurch möglichst unterschiedlich. Auf diese Weise kann man bis zu 230 Arten beobachten. Unterstützung für das Erkennen und richtige Zuordnen der wichtigsten Wintervögel bietet der Informationsfolder „Stunde der Wintervögel“ mit Abbildungen der 16 häufigsten Vogelarten. Anzufordern telefonisch unter der Stunde-der-Wintervogel-Hotline 01 / 522 22 28 und zum Download auf www.birdlife.at.

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Vögerlzählen kann ein Spaß für die ganze Famiulie sein.
Der Grünling oder Grünfink ist einer der 16 häufigsten Arten.

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