Wenn Mönche auf Reisen gehen

Die Besteigung des Vesuv war das größte Abenteuer, wie Erzabt Korbinian Birnbacher und Wolfgang Wanko bestätigen.
  • Die Besteigung des Vesuv war das größte Abenteuer, wie Erzabt Korbinian Birnbacher und Wolfgang Wanko bestätigen.
  • hochgeladen von Lisa Gold

SALZBURG (lg). Ein frühmittelalterlicher Reiseführer für Rom, alte Straßenkarten, Reisetagebücher und Krippenfiguren aus Neapel: die neue Sonderausstellung "Vedi Napoli e poi muori" - zu Deutsch: Neapel sehen und sterben - im Domquartier beleuchtet die Reiseaktivitäten der Benediktinermönche, die vorwiegend nach Italien führten. "Rom, Florenz, Neapel und Montecassino zählten dabei zu den Hauptzielen", erklärt der Erzabt Korbinian Birnbacher vom Stift St. Peter. Hauptzweck hinter den Reisen war das "Netzwerken in Rom, dazu erhielten die jungen Mönche Reiseinstruktionen vom Abt.

Besteigung des Vesuv

Nur besonders begabte Mönche wurden auf Bildungsreisen geschickt. "Davon brachten sie Bücher und Grafiken mit und dokumentierten ihre Erlebnisse in Reisetagebüchern. Das größte Reise-Abenteuer für die Benediktinermönche war die Besteigung des Vesuv, das war sozusagen das Bungee Jumping des 18. Jahrhunderts", wie der Museumsleiter im Stift St. Peter, Wolfgang Wanko, erzählt. Das älteste Stück der Ausstellung ist ein Rom-Reiseführer aus dem neunten Jahrhundert. "Am Falz sind zwölf Routen angelegt, das funktioniert wie ein modernes Navi", ergänzt Wanko. Die Sonderausstellung in den Nordoratorien des Doms ist noch bis 18. Mai zu sehen.

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