So will Bernhard Auinger die Stadt gestalten

SPÖ-Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger vor seinem Wahlplakat
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SALZBURG (lg). Der intensive Wahlkampf für die Nationalratswahl ist eben erst vorüber, da steht in der Stadt Salzburg schon der nächste an. Denn: In gut vier Wochen wird hier ein neuer Stadtchef gewählt. Den Auftakt machte die SPÖ am Dienstag im Urbankeller, wo Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger sein Wahlprogramm präsentierte. Eines gleich vorweg: Untergriffigkeiten soll es in diesem Wahlkampf nicht geben. "Die Menschen wollen Lösungen und Ideen, parteipolitisches Hickhack ist in der Beliebtheitsskala ganz unten", betont SPÖ-Bezirksvorsitzender Michael Wanner. Die Kernbereiche für die Sozialdemokraten bilden dabei die in Salzburg dominierenden Themen Verkehr, leistbares Wohnen und Sicherheit. Hinzu kommen Bürgerbeteiligung, die Gestaltung der Stadt für zukünftige Generationen und die Digitalisierung.

7-Euro-Mietwohnungen und Parkraumbewirtschaftung

"Unser Motto lautet: ‚Nicht nur für wenige da sein, sondern für alle’. Es gibt viele Menschen, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind. Gerade hier müssen wir die Hebel ansetzen. Mit dem Nachverdichten bestehender Wohnanlagen, dem Bau von zusätzlichen Mietwohnungen sowie der Realisierung von Projekten wie der 7-Euro-Mietwohnung wollen wir dem stetig steigenden Bedarf an Wohnraum Lösungen gegenüberstellen", führt Auinger aus. Eines seiner primären Ziele ist die Schaffung von neuen Betreuungsplätzen für unter Dreijährige. In punkto Verkehr hält der SPÖ-Bürgermeisterkandidat an einer konsequenten Parkraumbewirtschaftung fest. Eine Machbarkeitsstudie der Messebahn ist im Laufen "Die Reaktivierung des Projektes Regionalstadtbahn Salzburg-Bayern-Oberösterreich soll langfristig vorangetrieben werden."

Mehr Platz für Alltagskultur

Dass das Thema Digitalisierung kommen wird, steht für Auinger fest: "Die Frage ist nur, ob wir auf den Zug aufspringen und die Entwicklungen mitsteuern wollen oder nicht. Es geht auch darum, Start-ups zu fördern, den Ausbau der Wissensstadt voranzutreiben, aber auch die Unterstützung von Konzernen wie dem Europark soll intensiviert werden", so Auinger, der vor allem der Alltagskultur mehr Platz einräumen will. "Dazu gehören Sportstätten genauso wie ein Programmkino, das Rockhouse, Galerien oder der Ausbau des Volksgartens zu einer Innenstadt-Oase." In den verbleibenden Wochen bis zur Wahl sollen die Salzburger von den Ideen überzeugt werden, vor allem durch viel persönlichen Einsatz. "Unser Wahlkampf inklusive möglicher Stichwahl wird mit einem Budget von rund 200.000 Euro ein äußerst sparsamer sein", fügt Wanner hinzu.

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SPÖ-Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger vor seinem Wahlplakat
Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger, Bürgermeister-Stellvertreterin Anja Hagenauer und SPÖ-Bezirksvorsitzender GR Michael Wanner präsentierten im Urbankeller ihren Plan für ein modernes Salzburg.

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