20.10.2016, 12:21 Uhr

Auf Blindenleitsysteme aufmerksam machen

Leitstreifen - wie hier auf dem Hagenauerplatz - erleichtern Blinden und Sehbehinderten die Orientierung. (Foto: Stadt Salzburg/Johannes Killer)

Als "Tag des weißen Stockes" nutzen weltweit Blindenverbände den 15.Oktober, um auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam zu machen.

Damit blinde Menschen selbstständig mobil sein können, brauchen die zur Unterstützung tastbare Blindenleitsysteme.
Nicht nur in öffentlichen Gebäuden, um Ansprechpersonen, Türen, Lifte und anderes zu finden, muss dieses Leitsystem am Boden installiert werden, sondern vor allem auch an öffentlichen Räumen, wie zum Beispiel bei Schutzwegen und an Bushaltestellen.
Dies erleichtert blinden oder sehbehinderten Leuten die Orientierung, dient als Hinweis und schützt vor möglichen Gefahren.

Beim Leitsystem handelt es sich um Pflastersteine oder Rillenplatten, die bei Straßenübergänge oder Bahnhöfen verlegt werden.

Info Kärtchen informieren sehende Personen über das Leitsystem

Sehende Personen nehmen Blindenleitsysteme öfters als Hilfen für sehbeeinträchtigte war. Um diese Menschen aufzuklären wozu die Leitstreifen dienen, hat die Stadt Salzburg Info-Kärtchen drucken, die auch in öffentlichen Einrichtungen, Bürgerservice-Stellen und Kulturstätten aufliegen.
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