06.10.2016, 07:00 Uhr

Echtes Handwerk aus der Region

Regionalität im Fokus: Die fünf Tischler der "Salzburger Tischler Küche" Fritz Schwab, Hans Amtmann, Georg Wallinger, Josef Scheinast und Michael Ebner. (Foto: Susanne Reisenberger-wolf)

Die "Salzburger Tischler Küche" gewinnt den Regionalitätspreis der Bezirksblätter Salzburg.

SALZBURG (lg). Unter dem Motto "kooperieren statt konkurrieren" und mit dem Ziel, die Regionalität und das Salzburger Handwerk in den Fokus zu rücken, hat sich eine Gruppe von fünf Salzburger Tischlereibetrieben zusammengetan und entwickelte mit der "Salzburger Tischler Küche" ein Konzept für regionale und maßgetischlerte Küchen. Die Bezirksblätter Salzburg zeichneten dieses regionale Engagement der fünf Tischler mit dem Regionalitätspreis 2016 in der Kategorie "Wirtschaft & Dienstleistung" aus.

Materialien aus der Region

"Mit unserer Kooperation wollen wir die Tischlerküche wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken. Wir legen besonderen Wert auf Regionalität, die Verwendung von Materialien aus der Region und eine hochwertige Verarbeitung. Den Konsumenten ist es wichtig, über die Qualität und Herkunft der Produkte Bescheid zu wissen", erklären Georg Wallinger von der "Tischlerei Wallinger" in St. Koloman und Josef Scheinast von der "Wohnwerkstatt" in der Stadt Salzburg das Konzept. Als Konkurrenten sehen sich die fünf Tischlerbetriebe dabei nicht - vielmehr als Bereicherung und als wertvollen Erfahrungsaustausch. "Wir können und gegenseitig bei der Abwicklung von größeren Aufträgen, die alleine schwer zu bewältigen wären, unterstützen. Der Austausch befruchtet uns untereinander und wir können uns bei Über-oder Unterkapazitäten gegenseitig aushelfen, was durch die festgelegten Kriterien und Qualitätsansprüche der Salzburger Tischler Küche erleichtert wird", betonen Hans Amtmann von der Tischlerei "Hans Amtmann" in Werfen und Fritz Schwab von der Tischlerei "Fritz Schwab" in Schleedorf.

Wertschöpfung in der Region

Verwendet wird ausschließlich Massivholz, statt Standardküchen wird eine exakt an die persönlichen Bedürfnisse und räumlichen Gegebenheiten angepasste Küche gefertigt. "Es gibt eben keine Norm-Kästen, jeder Platz wird ausgenutzt, von der Arbeitsfläche bis zum Geschirrspüler", sind sich Wallinger und Scheinast einig. "Zudem haben wir nicht nur den qualitativ hohen Wert einer komplett vom Tischler gefertigten Küche in natürlichem Holz, sondern auch den großen Zusatzwert, dass die komplette Wertschöpfung im Betrieb und in der Region hinsichtlich Arbeitsplätze und Kreislaufwirtschaft bleibt", fügt Amtmann hinzu.

Mehr Informationen:
* Alle Beiträge rund um den Regionalitätspreis
* N. Michael Kretz: "Unser Herz schlägt für die Regionen"
* Impressionen von der Regionalitätspreis-Verleihung 2016
* Das war der Regionalitätspreis 2016
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