13.09.2017, 15:21 Uhr

Tschechischer Granit für den Residenzplatz

Die Schützenkompanie - hier bei der 57. Anton Wallner Feier - ist eine von vielen Nutzern des alten Exerzierplatzes. (Foto: Neumayr)
SALZBURG (lin). Salzburgs größter Innenstadtplatz wird neu gestaltet. Das hat der Bauausschuss der Stadt beschlossen. Die bisher asphaltierten Bereiche zwischen Alter und Neuer Residenz, Mozartplatz und vor dem Postamt werden mit Granitsteinen aus dem
Böhmerwald gepflastert, der innere Platzbereich wird mit Splitt aus dem selben Granit (Korngröße 11
mm) gestaltet. Um den Residenzbrunnen bleibt das Bachsteinpflaster erhalten. An der Nordfassade des
Domes wird ein neuer, ganzjährig nutzbarer Fiaker-Standplatz
eingerichtet. Mit der Errichtung des Mahnmals für die Bücherverbrennung
1938 vor dem Heimatwerk wird noch 2017 begonnen.

Außerdem will die Stadt die Infrastruktur für Verandstaltungern verberssern. So wird es neue Elektroversorgungs- sowie Abwasserentsorgungsstationen geben.
Alle Maßnahmen auf diesem denkmalgeschützten Platz wurden mit
dem Bundesdenkmalamt detailliert abgestimmt. Das Straßen- und Brückenamt wird noch in diesem Herbst mit den Vorarbeiten beginnen, 2018 sind die Pflasterungsarbeiten geplant, 2019 soll alles fertig sein. Die Kosten für die gesamte Neugestaltung liegen bei 3,52 Millionen Euro.

„Ich bin sehr glücklich darüber“, freut sich Baustadträtin Dr. Barbara Unterkofler, und erläutert: „Die KollegInnen der Bauabteilung – sei es von der Tiefbaukoordinierung, dem Kanalamt oder dem Straßen- und Brückenamt - haben gemeinsam mit mir viele intensive Gespräche und Verhandlungen mit dem Bundesdenkmalamt geführt, das den Platz bereits vor sieben Jahren archäologisch unter die Lupe genommen hat. Auch die diversen Nutzer des Platzes (Christkindlmarkt, Altstadt Marketing Salzburg) wurden aktiv in die Planung mit eingebunden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.“

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