18.10.2017, 11:10 Uhr

Was die Briefwähler am Salzburger Ergebnis der Nationalratswahl änderten

Vorläufiges Wahlergebnis aus dem Budnesland Salzburg – inklusive Briefwähler, ohne Wahlkartenwähler in fremden Regionalwahlkreisen. (Foto: Grafik: LMZ)

Stimmenanteile haben sich nur geringfügig verändert – zu Gunsten von GRÜNEN, zu Ungunsten der FPÖ

Mit den am Tag der der Nationalratswahl ausgezählten Stimmen der Briefwähler in Salzburg – es ging dabei um 44.704 Wahlkarten – ist der Stimmenanteil der ÖVP im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis von Sonntagabend um 0,2 Prozentpunkte auf 37,8 Prozent gestiegen. Die SPÖ verlor 0,1 Prozentpunkte und blieb de facto unverändert bei 22,2 Prozent. Deutlicher verloren hat die FPÖ, die einen Rückgang um 1,3 Prozentpunkte auf 24,5 Prozent hinnehmen musste. Das ändert freilich nichts daran, dass die FPÖ in Salzburg hinter der ÖVP weiterhin stabil auf Platz zwei liegen.

Erwartungsgemäß profitiert ahben die GRÜNEN von der Auszählung der Briefwahlstimmen: Ihr Stimmenanteil ist um 0,5 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent gestiegen – was am Debakel selbst nichts ändert. In geringen Ausmaß haben auch NEOS (plus 0,3 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent) und die Liste PILZ (plus 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent) profitiert.

Jetzt fehlen noch die Stimmen von 1.844 Wahlkarten-Wählern
Bis Donnerstag dauert nun noch die Auszählung jener 1.844 Wähler, die mittels Wahlkarte in einem fremden Regionalwahlkreis gewählt haben. Damit wird das endgültige Ergebnis der Nationalratswahl erst am Donnerstag feststehen.

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