All in: 3 österreichische Sportler, die ihr Hang zum Glücksspiel die Karriere gekostet hat

Eine kleine Wette auf das richtige Ergebnis hier, ein schneller Einsatz auf das richtige Punkteverhältnis da – Sportwetten gibt es gefühlt, seit der Profisport in das Leben der Menschen Einzug gehalten hat. Ob Pferderennen, Fußball, Tennis oder andere Disziplinen – es gibt kaum eine Sportart auf dieser Welt, zu denen Wettbüros keine Wetten anbieten.

Spätestens seit Smartphones, Apps und das digitale Leben unseren Alltag dominieren, ist der Zugang zu Wetten noch einfacher geworden. Zur Pferderennbahn im Nachbarort gehen, war gestern – heute wird mit nur wenigen Klicks auf Ergebnisse, Punkte und Quoten gewettet. Ob ein Tennis-Match in Australien, ein Autorennen in Monaco oder Fußball-Play-offs in den USA – dem Internet sei Dank ist alles möglich und somit erleben Online-Wettdienste seit Jahren einen nicht mehr enden wollenden Boom.

Wett-Leidenschaft macht auch vor Profi-Sportlern keinen Halt

Doch was bei dem einen mit ein paar kleinen aber feinen Gewinnsummen nach erfolgreichen Wetten anfängt, kann bei dem anderen in einem finanziellen und mentalen Desaster enden: Spielsucht gab es schon immer und seit Online Casinos und Wettanbieter jeglicher Art das World Wide Web erobert haben, ist auch die Quote der Wett- und Spielsüchtigen weltweit gestiegen.

Dass es sich bei den Betroffenen nicht ausschließlich um den „Otto-Normal-Verbraucher“ handelt, beweist ein realistischer Blick auf die Welt des Sports, denn auch Profi-Sportler selbst sind vor Krankheiten wie Wett- oder Spielsucht nicht gefeit. Auch auf dem österreichischen Markt gab es einige Sportler, die wegen ihres Hangs zum Wetten und Spielen ihre eigene Karriere stark gefährdet, oder sogar zerstört haben. Um drei österreichische Sportler soll es im folgenden gehen.

Dominique Taboga

Der 27. November 2013 sollte ein schwarzer Tag für Dominique Taboga sein, denn an diesem Tag wurde er wegen Wettbetrugs festgenommen. Was war passiert? So viel ist sicher: Bereits im Vorfeld zeichnete sich ein tiefer Fall des einstigen österreichischen Profii-Fußballers ab. Als Spieler des DSV Loeben verdiente er eigenen Aussagen zufolge rund 1.200 Euro Netto im Monat. Würde er dafür sorgen, dass sein Verein gegen den damaligen Aufsteiger SV Ried verliert, sollten ihm 7.000 Euro winken. Taboga nahm das Angebot an und befand sich seitdem in der gefährlichen Spirale der Wettmanipulation. Angeblich soll er an insgesamt 14 Spiel-Manipulationen beteiligt gewesen sein, jedoch gingen nur fünf dieser Partien auf. 120.000 Euro soll ihm das Ganze dennoch eingebracht haben, doch da nicht alle Vereinbarungen aufgingen, wurde Taboga erpresst. Drohungen gegen seine Familie wurden ausgesprochen, Taboga zahlte Schutzgeld, bis von seinem Ersparten nichts mehr übrig war. Sein einziger Ausweg: die Polizei. Doch der damals 21-Jährige war längst kein reines Opfer mehr, sondern Mittäter. Ende 2013 folgte die Festnahme, kurz darauf die lebenslange Sperre von der österreichischen Bundesliga. Die Verzweiflung Tabogas war groß, er versuchte, sich das Leben zu nehmen und seine Beziehung zerbrach an der zu großen Belastung. Heute betitelt er sein Verhalten von damals als „naiv und dumm“.

Sanel Kuljic

Im Skandal um Dominique Taboga spielte auch er eine zentrale Rolle: Sanel Kuljic. Der ehemalige österreichische Nationalspieler verdiente auf dem Höhepunkt seiner Fußballkarriere viel Geld – brachte aber mindestens genauso viel unter die Leute. Nach der Festnahme Tabogas 2013 belastete dieser Kuljic schwer – er soll bei der Erpressung Tabogas eine zentrale Rolle gespielt haben und einer der wesentlichen Drahtzieher hinter den manipulierten Spielen in den Jahren 2004 bis 2013 gewesen sein. Der Rest erzählt sich wie eine Szene aus einem Gangsterfilm: Bei einer fingierten Geldübergabe im Zuge der Erpressung wurden Kuljic sowie zwei weitere Personen von der Polizei festgenommen. Er erhielt wegen Betrugs, Erpressung und Nötigung eine Haftstrafe von fünf Jahren. 2019 wurde er aus der Haft entlassen.

Edin Salkic

Ob Edin Salkic sich tatsächlich mit dem illegalen Wettgeschäft eingelassen hat, wird am Ende des Tages immer sein Geheimnis bleiben, nichtsdestotrotz ist eine unschöne Episode aus dem Leben des Fußballers der Grund, dass seine aufsteigende Karriere im Jahr 2011 ein jähes Ende fand. Spielt der Fußballer heute nur noch in der niederösterreichischen Landesliga, war er zu jener Zeit beim Bundesligisten SC Wiener Neustadt zuhause. Bei einer Partie seines Vereins gegen Sturm Graz im Mai 2011 sollte es dann passieren. Kurz vor Abpfiff wurde die Partie durch einen Elfmeter für den Gegner entschieden. So weit, so gut, wenn nicht ein äußerst merkwürdiges Handspiel des jungen Spielers zum entscheidenden Freistoß geführt hätte. Doppelt ärgerlich für ihn: Das Frühwarnsystem für Sportwetten hatte bereits vor der Begegnung auffällige Bewegungen auf dem asiatischen Wettmarkt verzeichnet – es kam zur Anzeige gegen den heute 29-Jährigen. Auch wenn er nie verurteilt wurde: Seine Karriere im Profi-Fußball gehörte seit diesem Tag der Vergangenheit an.

Safety first – auch bei Wetten und Glücksspielen

Die Moral hinter den drei hier erzählten Beispielen liegt auf der Hand: Safety first! Denn Wetten und Glücksspiel in Online Casinos kann verführerisch sein, aber auch für Turbulenzen – insbesondere finanzieller Natur – sorgen. Auch mit Blick auf Online Wetten sowie Online Casinos gilt daher die Prämisse, sich immer abzusichern und ausschließlich verifizierten Partnern und Anbietern zu vertrauen. Führende Casino-Entwickler sorgen für aufregende Spiele, darüber hinaus versorgen die Anbieter Gambling-Fans mit attraktiven Bonus-Angeboten sowie Freispielen an den zahlreichen Slots. Klicken Sie hier, wenn Sie weitere Infos über Bonus-Aktionen erhalten wollen, und verbringen Sie aufregende Stunden in der digitalen Gambling-Welt.

Bildquelle: Unsplash

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Autor:

Heinz Richter aus Salzburg

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