Hans-Jürgen Büchler verrät
So bereitet sich Schärdings Dart-Team auf die EM vor

Stehend v. l.: Samir Menzilovic, Martin Stockenhuber, Teamkapitän Hans-Jürgen Büchler, MarkusAuinger, Michael Stockenhuber. Kniend v. l.: Michael Hötzeneder, Stefan Wallner, Stefan Pesendorfer und Celine Stempfer. | Foto: DC Schärding
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  • Stehend v. l.: Samir Menzilovic, Martin Stockenhuber, Teamkapitän Hans-Jürgen Büchler, MarkusAuinger, Michael Stockenhuber. Kniend v. l.: Michael Hötzeneder, Stefan Wallner, Stefan Pesendorfer und Celine Stempfer.
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Electronic Dart: Hans-Jürgen Büchler und sein Team des Dartclubs (DC) Schärding nehmen als amtierende Staatsmeister im B-Level-Mannschaftsbewerb ab 30. Mai 2026 an der EM in der Slowakei teil. MeinBezirk Schärding bat den Mannschaftsführer zum Interview. 

SCHÄRDING. Darin erzählt Büchler über Euphoriemomente, Erwartungsdruck, Vorbilder und wie sich das Team auf das Turnier-Highlight des Jahres vorbereitet.

Herr Büchler, wie habt ihr den Moment erlebt, als klar war: Ihr seid Mannschafts-Staatsmeister – und bei der EM dabei?
Büchler: Der Moment, wo im Finale Samir den letzten Punkt zum 3:1 machte, war für uns alle überragend. Wir stürmten aufeinander los, so wie man das beim Fußball kennt, und umarmten uns. Außerdem ist auch ein großer Teil vom DC Schärding im Finale dabei gewesen, um uns anzufeuern. Ich muss sagen, uns hat das noch einmal mehr gepuscht und wir wollten im vierten Anlauf dieses Jahr gewinnen. In den letzten drei Jahren belegten wir ja auch die Plätze 5, 2 und 3, also immer vorne dabei. Natürlich haben wir das dann auch dementsprechend gefeiert. 

Was bedeutet euch die Teilnahme an der Europameisterschaft?
Die Teilnahme ist für uns einfach ein Riesenerfolg und wir sind schon voller Vorfreude und Euphorie auf das Turnier. Wir wollen natürlich auch hier unser bestes geben und am liebsten gewinnen. Aber im Moment zählt der Olympische Gedanke dabei zu sein, denn auch das wird wieder eine schwierige Aufgabe. 

Was macht euch als Team besonders stark?
Als Team sind wir so stark, weil wir alle den Erfolg wollen und uns trotzdem nicht unter Druck setzen. Jeder kämpft für den anderen. Wir unterstützen uns gegenseitig. Die Quali konnten wir nur schaffen, weil wir uns als Einheit präsentieren und nie schlechte Stimmung aufkommt. 

Wie bereitet ihr euch konkret auf das internationale Niveau vor?
Eigentlich so wie immer, egal ob national oder international. Das Spiel bleibt dasselbe. Bei der Leistungsdichte, die mittlerweile im Dartsport herrscht, macht das keinen großen Unterschied. In Österreich sind schon so viele starke Mannschaften, da denkt man eigentlich nicht mehr dran. Im Grund ist es oft von der Tagesform abhängig. Einige von uns haben auch schon internationale Erfahrungen. 

Trainiert ihr aktuell anders oder intensiver als sonst?
Bei uns trainiert eigentlich jeder für sich. Und jeder hat einen anderen Trainingsablauf. Aber tägliches Training hat eigentlich jeder von uns. Die einen spielen Live-Turniere, die anderen spielen Online-Turniere und andere trainieren einfach zu Hause für sich. Das ist auch was, das uns als Team stark macht, dass es keinen Trainingszwang gibt, sondern jeder individuell so trainiert, wie er selbst es am besten für sich empfindet.

Habt ihr Vorbilder auf internationaler Ebene?
 Naja, national gesehen natürlich Mensur Suljovic. International, denke ich, hat jeder ein anderes Vorbild, aber ich glaube, jeder hat als Vorbild Nummer Eins Phil Taylor, der den Dartsport dahin gebracht hat, wo er heute steht. Ich finde Ryan Searle einfach klasse. Es fasziniert mich einfach, dass er kaum was sieht und trotzdem im Profibereich vorne mitspielen kann.  

Habt ihr euch bestimmte Ziele für die EM gesetzt?
Wir wollen uns eigentlich nicht mit bestimmten Zielen unter Druck setzen, weil das löst dann meistens das Gegenteil aus. Man verkrampft zu stark und dann trifft man gar nichts mehr. Natürlich will jeder am Höhepunkt seine Bestleistung abrufen. Wenn das funktioniert, ist viel drin. Und natürlich ist es unser Ziel, soweit wie möglich zu kommen. Das Wichtigste ist Spaß zu haben und locker zu bleiben, dann kann das mit der Bestleistung auch klappen. Aber wir sind auch realistisch und wissen, bei so einem großen Turnier alles passen muss. Leistung, Losglück, Taktik – um nur mal drei zu nennen. 

Habt ihr euch schon mit möglichen Gegnern beschäftigt?
Nein, ehrlich gesagt überhaupt nicht. So wie es kommt, kommt es. Wir wollen uns da im Vorfeld gar nicht verrückt machen. 

Welche Nationen oder Teams schätzt ihr besonders stark ein?
Aus meinen Erfahrungen, die ich bei mehreren Europameisterschaften gesammelt habe, sind die Polen immer stark. Aber auch Deutschland und die Schweiz darf man nicht unterschätzen.

Geht ihr eher als Außenseiter ins Turnier? 
Das ist schwierig zu sagen. Ich denke, dass wir Außenseiter sein werden, traue meinem Team aber viel zu.

Was wäre für euch ein Erfolg bei der EM?
Natürlich träumt jeder irgendwie vom Sieg, und ich bin mir sicher, sollte uns das gelingen, wird bei uns im Vereinsheim eine große Party auf uns warten. Denn nicht nur wir Spieler, die unser Team vertreten, sondern auch der Rest der Mannschaft und auch der ganze Verein fiebern da schon mit uns mit. 

Schärdinger Dart-Team holt Staatsmeistertitel und fährt nun zur EM
Stehend v. l.: Samir Menzilovic, Martin Stockenhuber, Teamkapitän Hans-Jürgen Büchler, MarkusAuinger, Michael Stockenhuber. Kniend v. l.: Michael Hötzeneder, Stefan Wallner, Stefan Pesendorfer und Celine Stempfer. | Foto: DC Schärding
Der Dartclub Schärding hat sich für die Electronic Dart-EM in der Slowakei qualifiziert. Diese startet am 30. Mai. Die neuen Trikots wurden von der Firma Josko und der Brauerei Baumgartner gesponsert. | Foto: Dartclub Schärding
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