Ötscher-Region
Teilhabe beim Konzept für den Naturpark Ötscher-Tormäuer

Neues Naturpark-Konzept mit breiter Bürgerbeteiligung | Foto: Jürgen Thoma
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Das Konzept für den Naturpark Ötscher-Tormäuer muss überarbeitet werden: Die Bevölkerung wird eingebunden.

REGION. Der Naturpark Ötscher-Tormäuer steht vor einer wichtigen Phase: Überarbeitung des aktuellen Naturpark-Konzepts.


Bisheriger Plan bis 2025 gültig


Der bisherige Plan, der 2019 fertiggestellt wurde und bis 2025 gültig ist, dient seit fünf Jahren als Leitfaden für den Schutz und die Entwicklung der Region. Es basiert auf den vier zentralen Säulen von Naturparken: Schutz, Bildung, Erholung sowie Regionalentwicklung. Diese Säulen zielen darauf ab, die natürlichen Lebensräume zu bewahren, die Bevölkerung für Naturschutzthemen zu sensibilisieren und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen der Erhalt von Offenflächen, die Förderung von Naturpark-Schulen und -Kindergärten, der Ausbau der touristischen Infrastruktur und die Vernetzung regionaler Akteure.

Ein wesentliches Werkzeug

"Das Naturpark-Konzept hat sich für uns als wesentliches Werkzeug erwiesen. Durch die intensive Einbindung der Bevölkerung, unterschiedlicher Stakeholder sowie externer Experten konnten wir ein breit getragenes Leitbild für die Naturparkentwicklung erstellen. Dies hat uns als Naturparkteam stets klare Orientierung gegeben",

erklärt Claudia Kubelka, die als Obfrau des Vereins Naturpark Ötscher-Tormäuer fungiert.

Die Einbindung der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit Experten sind wesentliche Bestandteile des Prozesses, um Natur und Kultur des Ötscher-Gebiets langfristig zu schützen und zu fördern.

Neues Naturpark-Konzept mit breiter Bürgerbeteiligung | Foto: Fred Lindmoser
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Zentrale Themen und Projekte

Rückblickend hebt Florian Schublach, Geschäftsführer des Naturparks Ötscher-Tormäuer hervor:

"In den vergangenen Jahren haben wir uns intensiv mit zentralen Themen und Projekten aus dem Naturpark-Konzept beschäftigt. So konnten wir alle Kindergärten und Volksschulen als Naturpark-Bildungseinrichtungen zertifizieren. Mit der Machbarkeitsstudie zum Klimaforschungszentrum Ötscher wurde ein alternativer Entwicklungspfad für die Region aufgezeigt. Der Naturpark ist jetzt auch KLAR! geworden. Im Rahmen des Projekts 'Hochlagenobst' haben wir ein breites Wissen zum Obstbau in Höhenlagen aufgebaut und bereits ein Folgeprojekt eingereicht."

Um den Herausforderungen der kommenden Jahre gerecht zu werden, arbeiten das Naturparkteam und der Vorstand bereits seit Jahresbeginn an der Überarbeitung des Konzepts. Ein umfangreicher Beteiligungsprozess startet im Herbst, um die Arbeit des Naturparks für die nächsten fünf Jahre auszurichten.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Schublach blickt auch optimistisch in die Zukunft:

"Wir möchten die erfolgreiche Naturparkarbeit fortsetzen und dabei die KLAR!-Initiative weiter vorantreiben. Das geplante Klimaforschungszentrum soll als Impulsgeber für die Region dienen, ebenso wie unsere Projekte zur Kulturlandschaft und Landwirtschaft, darunter Hochlagenobst und Ackerbau. Wir streben eine verbesserte regionale Zusammenarbeit an, um Wertschöpfung, Naturschutz und Biodiversität nachhaltig zu fördern."

Das neue Naturparkkonzept soll bis 2030 gültig sein und als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region dienen. Die intensive Einbindung der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit Experten sind wesentliche Bestandteile des Prozesses, um die Natur und Kultur des Ötscher-Gebiets langfristig zu schützen und zu fördern.

Mehr Infos auf naturpark-oetscher.at

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