20.10.2017, 12:07 Uhr

Der Ötscher ist ein Hochgenuss

Direkt am Grat geht es Richtung Gipfel.

Via Rauhen Kamm auf den Ötscher


Jedes Jahr ist die Besteigung des Ötschers ein unbedingtes Muss für mich. Der majestätische Berg lockt mit einer herrlichen Gratwanderung und bietet den Wanderern auf der Gipfelfläche einen atemberaubenden Rundumblick in unsere schöne Bergwelt.
Ich startete mit Wanderfreuden vom hinteren Liftparkplatz Richtung Raneck und wir nahmen dann den steilen Hochwald in Angriff. Die Mühen lohnten sich, denn die vor uns liegende bizarre Felsszenerie des Rauhen Kammes war ein Klettergenuss. Man braucht oftmals die Hände, denn mehrmals geht es beinahe senkrecht den Grat hinauf.  Es ist ein "Einser-Schwierigkeitsgrad" und die Schlüsselstelle ist mit einem Eisenstangerl entschärft. Beim Ausstieg angekommen ging es dann gemächlich bis zum Gipfelkreuz, das von vielen Besuchern gestürmt wurde. Danach stiegen wir bis zum Schutzhaus ab und ließen uns knieschonend mit dem Lift ins Tal bringen.
Dem Satz „Wer noch nie am Ötscher-Gipfel gestanden ist, hat Niederösterreich nicht gesehen“  kann ich voll beipflichten, ist doch der Vaterberg das felserne Wahrzeichen unseres Bundeslandes.
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