Aufbruch zum Nanga Parbat!

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RIED i.Z. (fh).In knapp einem Monat brechen zwei Zillertaler und ein Achentaler auf, um einen der berüchtigsten Berge der Welt, den 8.125m hohen Nanga Parbat im Westhimalaya, zu besteigen. Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Expedition und ein Großteil des Gepäcks wird bereits vorab verschickt. Am 21. Mai startet dann das Abenteuer für die drei wagemutigen jungen Männer.

Es ist ein mutiges und ehrgeiziges Unterfangen, das Daniel Kopp, Matthias Schiestl und Andreas Nothdurfter planen, denn der Nanga Parbat ist nicht irgendein Berg und hat schon so manchen Alpinisten wieder abgeworfen und bis dato nicht weniger als 68 Menschen das Leben gekostet. Bei den drei jungen Alpinisten herrscht derzeit Aufbruchstimmung, denn so eine Expedition birgt eine gewaltige logistische Herausforderung. „Wir haben das von langer Hand geplant und schicken den Großteil des Gepäcks wie z.B. Steigeisen, Schuhe, Verpflegung, Zelte, etc. bereits vorab nach Pakistan. Vom 21. Mai weg werden die drei Abenteurer sieben Wochen lang unterwegs sein. „Bis zum Basislager auf 4.250 Metern Höhe haben wir Träger bzw. Guides – danach sind wir nur noch zu dritt unterwegs.

Aufstieg ohne Sauerstoff
Für die Besteigung des Nanga Parbat selbst bleiben den drahtigen Athleten 39 Tage und sie werden den Berg über die sogenannte Kinshofer Route (nördliche Seite der Wand) besteigen. Die Idee zu der Expedition kam von Bergführer Daniel Kopp: „Ich habe das schon seit einem Jahr im Kopf und ich suche immer neue Herausforderungen. Wir werden versuchen, den Aufstieg auf den Nanga Parbat ohne Sauerstoff zu bewältigen“, erklärt Daniel Kopp. Seine beiden Gefährten Matthias Schiestl und Andreas Nothdurfter sind keine Unerfahrenen in Sachen Bergsteigen, denn auf so einer Expedition haben Laien nichts verloren. In Sachen Kosten werden die drei Bergsteiger unter anderem von den Sponsoren Salewa, Elektro Sporer, RTC-Schütte sowie K+S (Altersheimbau) unterstützt. Pro Mann schätzt Daniel Kopp die Kosten für die Expedition auf ca. 10.000,- Euro.

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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