23.10.2016, 18:43 Uhr

Land fördert Stromspeicher von Solarstrom

Schwazer Idee wurde einstimmig im Tiroler Landtag angenommen und bereits nach einem Jahr umgesetzt

SCHWAZ. „Wer sich in Schwaz energieunabhängiger machen will und eigenen Strom aus der Sonne produziert, darf sich freuen“, kommentiert LAbg. Hermann Weratschnig die neue Landesförderung für die Speicherung von Solarstrom.
Mit Stromspeicherung kann der Eigenbedarf von selbst erzeugten Solarstrom erhöht werden und die Unabhängigkeit der Haushalte wird gestärkt. „Wir liegen damit auf Kurs in Richtung Energieautonomie. Strom aus Sonnenenergie kann einfach in Batterien für Solaranlagen gespeichert werden. Durch die Verbindung einer PV Anlage mit einem Speicher kann der Anteil des selbst genutzten Solarstroms deutlich erhöht werden“, erklärt Weratschnig die Absicht des Förderpakets.
Die beiden LT-Vizepräsidenten Hermann Weratschnig und Toni Mattle ergriffen mit einem Landtagsantrag letztes Jahr die Initiative für diese Ausrichtung der Förderung. Der zuständige LHStv. Josef Geisler setzte die Förderung prompt um. Die Schwazer Idee wurde einstimmig im Tiroler Landtag angenommen und bereits nach einem Jahr umgesetzt,“ freut sich Weratschnig über die gute Zusammenarbeit mit LHStv. Geisler. „Schwaz ist der Energiebezirk Tirols“, meint der Schwazer Politiker. Weratschnig zeigt sich überzeugt, dass Tirol die Energieziele bis 2050 umsetzen kann. Der Anteil an erneuerbaren Energien sollte bis 2050 um 30% angestiegen sein und der Energieverbrauch durch Einsparung und Effizienzmaßnahmen um 50% reduziert werden. „Mit bis zu 3.000 Euro und max. 50% der Investitionskosten werden Batteriespeicher gefördert. Aus Umweltschutzgründen natürlich nur Lithium Ionen Batterien“, erläutert Weratschnig die attraktive Förderung für bestehende PV Anlagen. Weratschnig erwartet sich mit der Förderung Zuversicht in der PV Branche und einen Anreiz für Tiroler Unternehmen, die in der Speicherung von Energie erfolgreich tätig sind. „Einige Speicher sind noch zu teuer, aber mit der Förderung wird auch die Forschung und Entwicklung angeheizt und neue Ökojobs geschaffen“, ist sich Weratschnig sicher.
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