15.09.2016, 15:48 Uhr

Von Lobbyisten auf Gemeindeebene

Man glaubt es kaum, aber es gibt einen erneuten Anlauf bezüglich einer Verkehrslösung in der Gemeinde Fügen. Nachdem man vor zwei Jahren schon einmal großspurig verkündete, dass es nun so weit sei und sich der Gemeinderat zu einer Lösung durchgerungen habe, kamen die Gemeinderatswahlen dazwischen. Jetzt gibt man sich noch ein Jahr Zeit, will die Bürger ernsthaft miteinbeziehen und dann soll's aber wirklich mal konkret werden. Nachdem die Kosten für die bisherigen Planungen (Verkehrslösung Fügen und Anbindung Hart) vom Land Tirol offiziell mit ca. 600.000,- Euro beziffert werden, ist es auch höchste Eisenbahn, denn langsam wird's, ähnlich wie die Bundespräsidentschaftswahl, wirklich lächerlich. Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann – und das gilt auch im Straßenbau. Bei Projekten dieser Größenordnung wird immer jemand was dagegen haben. Das Gemeinwohl muss hier jedoch höchste Priorität haben und darauf gilt es zu achten.
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