Im Bezirk Schwechat
Fischamend bekämpft Bambus in Donau-Auen
- Auch entlang der Donau hat sich insbesondere Bambus an mehreren Standorten teils massiv ausgebreitet.
- Foto: Stadtgemeinde Fischamend
- hochgeladen von Roland Weber
Ursprünglich nicht heimische Pflanzenarten, sogenannte Neophyten, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend ausgebreitet und stellen eine erhebliche Herausforderung für den Schutz heimischer Lebensräume dar.
BEZIRK. „Durch ihr rasches Wachstum und ihre hohe Konkurrenzkraft können sie einheimische Pflanzenarten verdrängen und die natürliche Artenvielfalt beeinträchtigen”, erklärt Fischamends Umweltgemeinderat Tobias Leister.
Bambus ebenfalls ein Problem
Auch entlang der Donau hat sich insbesondere Bambus an mehreren Standorten teils massiv ausgebreitet. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Stadtgemeinde Fischamend gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten, der „viadonau”und dem Nationalpark Donau-Auen Maßnahmen zur Bekämpfung des invasiven Bambus erarbeitet.
Versuchsfläche angelegt
Im vergangenen Jahr wurde von Tobias Leister, seinem Gemeinderatskollegen Daniel Albrecht und Stadtrat Oliver Hausner dazu eigens eine erste Versuchsfläche angelegt. Dabei wurden die obersten 30 bis 40 Zentimeter des Bodens inklusive der Bambus-Rhizome abgetragen, um eine erneute Ausbreitung möglichst zu verhindern. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: Bereits wenige Monate nach der Umsetzung zeigt sich auf der behandelten Fläche ein deutlich reduzierter Wiederaustrieb.
Ergebnisse ausgewertet
Die Versuchsfläche wird weiterhin regelmäßig kontrolliert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für weitere Maßnahmen dienen und dabei helfen, die Ausbreitung des Bambus langfristig einzudämmen und wertvolle heimische Lebensräume zu erhalten.
Das könnte Dich auch interessieren:
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.