Corona-Virus
Telefonseelsorge statt Gottesdienst

Die Glaubenskirche setzt angesichts der Corona-Krise verstärkt auf ein Bündel an Kommunikationstechnologien – und konkrete Hilfe für Menschen, die Hilfe brauchen.

Gottesdienste sind vorerst gestrichen. Sämtliche Veranstaltungen, Arbeitskreise und Treffs sind bis auf weiteres abgesagt. Die Corona-Krise betrifft natürlich auch die evangelische Pfarrgemeinde in Simmering – die darauf mit neuen Initiativen reagiert. Das Handy von Pfarrerin Anna Kampl wird zur Telefonseelsorge: „Wir müssen unsere Gemeinschaft und unsere Nächstenliebe jetzt anders leben als wir es gewohnt sind“, so Kampl. „Aber Gott sei Dank gibt es Kommunikationsmöglichkeiten wie das Telefon und das Internet. Nicht nur ein Gottesdienst oder ein persönliches Gespräch kann tröstlich sein oder Kraft geben, sondern auch ein Telefonat.“ Auch Pfarramtskandidatin Clarissa Breu wird tageweise Telefonseelsorge leisten.

Einkaufsservice für Risikogruppen

Für Mitglieder der Pfarrgemeinde, die älter oder gesundheitlich angeschlagen sind und daher zu den von den Behörden definierten besonderen Risikogruppen zählen, gibt es überdies ein eigenes Einkaufsservice der Glaubenskirche. „Denn wir wollen nicht, dass sich jemand aus unserem Kreis in Gefahr begibt, wenn es doch auch andere Möglichkeiten gibt!“ Außerdem will Kampl die Gemeindemitglieder auch mit regelmäßigen Videobotschaften via Facebook versorgen. „Wir bleiben auch in dieser schwierigen Zeit einfach verbunden und mit allen, die es gewohnt sind, jeden Sonntag in die Kirche zu kommen, in Kontakt.“ Und sie zitiert ein über 90 Jahre altes und trotzdem hochaktives Gemeindemitglied, das in der ganzen Glaubenskirche nur als „Tante Liesi“ bekannt ist: „Wir werden es gemeinsam überstehen.“

Autor:

Christian Buchar aus Simmering

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