Stadt Spittal
Corona-Krise sorgt für millionenschwere Einbußen

Der Gemeinderat tagte im Stadtsaal in Spittal
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  • hochgeladen von Thomas Dorfer

Stadt Spittal tätigte trotz Corona-Krise wichtige Investitionen.2,3 Millionen Euro an Einbußen werden 2020 erwartet.

SPITTAL/DRAU. Der Spittaler Gemeinderat hat in seiner Sitzung den 1. Nachtragsvoranschlag 2020, erstellt nach den neuen Grundsätzen der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung des Bundes,  beschlossen. Der Nachtrag ist geprägt von massiven Einnahmenausfällen aufgrund der Covid19-Krise. Betroffen sind vor allem Ertragsanteile. Hierbei handelt es sich um Steuereinnahmen des Bundes, an denen die Länder aber auch die Gemeinden beteiligt sind. „Derzeit gehen wir von Ausfällen in der Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro aus. Ebenso betroffen ist die Kommunalsteuer. Hier wird mit Einbußen in der Höhe von circa 400.000 Euro gerechnet“, erklärt Finanz-Stadtrat Christian Klammer.

Zahlreiche Projekte

Im investiven Bereich kann die Stadtgemeinde Spittal dennoch mit zahlreichen Projekten aufwarten: Die Generalsanierung des Bildungszentrums Ost kann heuer mit einem Volumen von 5,2 Millionen Euro größtenteils abgeschlossen werden. Auch die für Betriebsansiedelung der Firma Lindner wichtige Erschließung des Industriegebietes Ost (1,4 Millionen Euro) und die Zufahrtsstraße nach Amlach (352.000 Euro) sind abgebildet ebenso wie wichtige Infrastrukturprojekte im Kanalisations- und Wasserversorgungsbereich. „Damit leisten wir in einer schwierigen Zeit, in der viele Unternehmen vor großen Herausforderungen stehen, einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsbelebung in unserer Stadt und unserer Region“, so Bürgermeister Gerhard Pirih.

Tatkräftige Impulse

Der öffentliche Haushalt, also auch die Stadtgemeinde Spittal, ist in der gegenwärtigen Situation gefordert, Impulse zur Kaufkraftstärkung zu setzen. Als Steuerungsinstrument wurde eine Wirtschaftsförderungsaktion mit City-Talern in Höhe von 200.000 Euro durchgeführt, welche im Nachtrag abgebildet wird. Ebenso finden sich Finanzierungen für den Skaterpark (172.000 Euro), das Projekt „Ölkesselfreie Gemeinde“ (50.000 Euro), Instandhaltungsmaßnahmen bei der drautal perle, und weitere Investitionen. Verkaufserlöse (Immobilien) die im Nachtragsvoranschlag abgebildet sind, dienen überwiegend der Finanzierung in die notwendige Infrastruktur.

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