13.12.2017, 08:00 Uhr

Das Spiel am Eis ist seine Leidenschaft

Luis Lindner ging mit 14 Jahren nach Salzburg (Foto: KK/Lindner)

Luis Lindner aus Spittal spielt mit 16 Jahren bei Red Bull Salzburg.

SPITTAL (aju). Im Alter von fünf Jahren hat Luis Lindner aus Spittal bereits mit dem Eishockeyspielen begonnen. Mittlerweile spielt er bei Red Bull Salzburg und seit letztem Jahr sogar in der U18 in der Österreichischen Meisterschaft.

Auf nach Salzburg

Der 16-jährige Luis Lindner wusste schon früh, wohin für ihn die Reise gehen soll. Nach der erfolgreich absolvierten Unterstufe am Gymnasium in Spittal ging es für ihn in die Oberstufe nach Salzburg. Dort hat Red Bull eine Kooperation mit dem Doppler Gymnasium.


Zwei Jahre VSV

Begonnen hat seine Laufbahn auf dem Eis beim EC SV Spittal. Danach ging es für Lindner in die Kärntner Liga und von dort aus für ein Jahr in die Bundesliga. In Zell am See machte er den überraschenden vierten Platz in der U12 und wechselte dann zum VSV. "Dort habe ich zwei Jahre gespielt, bis ich 14 Jahre alt war. Danach bin ich in die Red Bull Akademie gewechselt", sagt Lindner.


Schule und Sport

Mit 14 Jahren hat er dort bereits in der U16 gespielt und wurde mit seiner Mannschaft sogar Österreichischer Meister. Heuer steht die technische Meisterschaft mit Red Bull in der U18 auf dem Programm. "Die Schule nimmt Rücksicht auf uns Sportler, deshalb lässt sich das sehr gut vereinbaren", sagt Lindner. 


Hartes Training

Vor Kurzem war der Spittaler sogar in Finnland und den USA, um zu trainieren. "Wir verbringen da jeden Tag mindestens zwei bis drei Stunden auf dem Eis", sagt Lindner. Stolz auf seine Erfolge sind natürlich auch seine Eltern. "Wir merken aber schon, dass dieses Leben fast schon wie das eines Profispielers ist. Aber unserem Sohn gefällt es, dass er so viel herumkommt", sagt Luis Vater. Stolz sei er zudem darauf, dass sein Sohn mit gerade einmal 16 Jahren komplett selbstständig lebe und vor allem weiß, was er will. 


Profiliga

Das erklärte Ziel von Lindner aber ist die Profiliga in den USA. "Meine Vorbilder sind Pavel Datsyuk und Dylan Larkin", sagt Lindner. Er betont aber auch, dass dieser Sport ein Mannschaftssport sei. "Man kann kein Spiel alleine gewinnen. Dazu braucht es immer eine Mannschaft, die hinter einem steht und nie aufgibt", sagt Lindner. Das ist auch einer der Gründe, warum ihm gerade dieser Sport so gut gefällt. Doch nun geht es für ihn erst einmal in eine Woche wohlverdiente Weihnachtsferien in der Heimat. "Einmal nichts tun und Energie bei Familie und Freunden sammeln, um für den zweiten Teil der Saison gerüstet zu sein, das genieße ich am meisten, wenn ich zu Hause bin", sagt Lindner.
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