Udo Landbauer - "der Mister 200 Prozent"?

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GRAFENBACH/WR. NEUSTADT. In der roten Hochburg Grafenbach- St. Valentin (SPÖ: 15 von 21 Mandaten) kandidiert auch die FPÖ. Und auf dieser Liste scheint Udo Landbauer auf. Jener Freiheitliche, der auch in Wiener Neustadt als FPÖ-Nr. 1 ins Rennen geht. Landbauer: „Es ist richtig, dass ich in Grafenbach am letzten Platz der dortigen FPÖ-Liste kandidiere. Ich trete als Unterstützungskandidat an und werde sehen was das Wahlergebnis in einer Gemeinde bringt, die bis dato keinen freiheitlichen Gemeindemandatar hat.“
Wie ernst er selbst diese Solidaritätskandidatur (ein Landbauer führt die Grafenbacher Liste an) nimmt, steht auf einem anderen Blatt. Denn Udo Landbauer betont: „Dass ich mein Hauptaugenmerk auf Wr. Neustadt lege und auch mit Sicherheit dieses Mandat annehmen werde.“ Im für ihn besten Fall zieht Landbauer aber gleich in zwei Ortsparlamente ein. Aber wird er sich auch in beiden einbringen können? „Es ist auch möglich, dass Grüne im Nationalrat sitzen oder ÖVP-Bürgermeister im Nationalrat, bzw. SPÖ-Bürgermeister im Landtag. Weshalb also die Aufregung, wenn ein FPÖ-Funktionär zusätzlich in einer 2.000 Seelengemeinde am letzten Listenplatz kandidiert?“
Vielleicht, weil eine Kandidatur an letzter Stelle und die Aussage, Wr. Neustadt genießt Priorität, am aufrichtig gemeinten Engagement in einer „nur 2.000 Seelen-Gemeinde“ zweifeln lässt?

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