„Was schaust‘n so deppert?“

Steven M.

Eigentlich wollte der 17 jährige Steven M. nur Fahrscheine kaufen, keinen Bauchstich!

Schenkt man der Aussage von Steven M. und seiner Freundin Jenny Glauben, wurden die beiden am Fischamender Bahnhof ohne ersichtlichen Grund attackiert. Jetzt werden Zeugen gesucht. Wer sachdienliche Hinweise liefert, die zur Ergreifung der unbekannten Täter führen, bekommt € 1000,.- „Kopfgeld“.
FISCHAMEND (neum). Bahnhof Fischamend am Abend des 9. Jänners. Der 17-jährige Wiener Steven M. und seine Freundin Jenny, eine Fischamenderin, stehen vor dem Fahrscheinautomaten und wollen ein Wochenticket lösen. Plötzlich stellen sich drei junge Männer hinter das Pärchen und kommen den beiden ungewöhnlich nahe, was die jugendliche Freundin des Opfers nervös macht. Jenny fordert ihren Freund auf, den 100 Euro-Schein wieder einzustecken. Umsonst, denn auf Geld haben es die drei ohnehin nicht abgesehen.
Drogendeal beobachtet?
„Ich glaube, dass wir etwas beobachtet haben, was wir nicht sehen sollten, vielleicht einen Drogendeal. Die drei südländisch aussehenden Männer haben sich von Anfang an so eigenartig verhalten“, berichtet Jenny gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN.Einer der Unbekannten wandte sich dann aggressiv an Steven: „Was schaust denn so deppert, willst Probleme?“
Dass vernünftige Argumente in solch einer Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit sinnlos sind, wurde dem jungen Pärchen schnell bewußt, also antworteten sie mit „Nein“ und wollten schon weggehen, als einer der Streitlustigen zum Schlag ausholte.

Freundin sprang dazwischen
„Als ich das gesehen habe, habe ich mich vor Steven gestellt und den ersten Schlag abbekommen und dann wurde auch das Messer gezückt und zugestochen“, erinnert sich die Jugendliche mit Schrecken an den Vorfall zurück, der alles in allem, keine zwei Minuten gedauert haben soll.
Gleich nach der feigen Messerattacke liefen die drei Gewalttäter zu ihrem Auto - eine dunkle viertürige Limousine - und wurden von einem vierten Mann, der hinterm Steuer wartete, weggebracht.

Stich erst daheim bemerkt
Erst als Jenny ihren Freund in die fünf Minuten entfernte Wohnung gebracht hat , und er fast kollabiert wäre, rief sie die Rettung, die denn 17-Jährigen in das Landesklinikum Thermenregion Mödling brachte, wo er notoperiert wurde - laut Ärzten ein Wunder, dass er nicht verblutet ist. „Wäre der Stich nur ein Stückchen weiter drüben gewesen, wäre ich gestorben“, erzählt Steven, der inzwischen wieder daheim bei seinen Eltern in Favoriten ist.

1000 Euro für Zeugen
Nach der brutalen Tat war ganz Fischamend entsetzt. Stadtrat Mag. Thomas Ram hat sogar eine Prämie von 500 Euro ausgesetzt, die vom Vater des Opfers prompt verdoppelt wurde. Zeugen der Tat werden ersucht sich bei der Polizei zu melden.

Autor:

Bezirksblätter Schwechat / Fischamend aus Schwechat

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