Woodstock der Sterne

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Am Wochenende feierte Großmugl eine Sternstunde. Rund 1000 Menschen strömten auf die Wiese beim Leeberg, um ein unvergleichliches Naturschauspiel zu erleben: die Schönheit des Nachthimmels. Nun wartet alles auf das Kulturerbe-Urteil der UNESCO.
Familie Hartmann aus Wien war begeistert: „Es ist unfassbar. Über uns wölbt sich der Sternenhimmel, zum Greifen nah und doch so weit entfernt. Es ist ein Anblick, den wir Städter so gar nicht mehr kennen. Und das alles ein paar Minuten von Wien entfernt. Einfach atemberaubend!“
Aber nicht nur die Besucher, auch Astronomen waren sprachlos. Mitorganisator Professor Günther Wuchterl von der Kuffner-Sternwarte: „Ich glaube nicht, dass es jemals eine vergleichbare Veranstaltung gegeben hat. Es ist ein großer Schritt vorwärts in unseren Bemühungen zum Schutz des Sternenhimmels.“
Laut Schätzungen der Feuerwehr Großmugl strömten mehr als 1000 Menschen herbei, um das einzigartige Naturschauspiel des Sternenhimmels zu bestaunen. Obwohl niemand mit einem derartigen Ansturm gerechnet hatte, verlief alles perfekt. Die Besucher parkten fernab der Festwiese, wurden mit einem Shuttle der Feuerwehr zur Veranstaltung gebracht. Für Romantiker gab es auch die Möglichkeit, über einen Sternenweg vom Ort zum Fest zu gelangen. Zuerst konnte mittels zahlreicher Spezialteleskope die Sonne und ein Sonnenfleck beobachtet werden. Danach wurden die Sieger eines Malwettbewerbes an der Volksschule geehrt.
Für die irdischen Genüsse sorgte Gastronom Charly Schillinger mit veganen Spezialitäten. Besonderes Highlight: Der „Leeburger“, benannt nach dem Hügel aus der Hallstattzeit. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde es stimmungsvoll. Am Festgelände wurde auf elektrische Beleuchtung verzichtet, um die Sternbeobachtung nicht zu stören. 5000 Sterne funkelten, 2000 Knicklichter sorgten am Boden für die nötige Sicherheit und Romantik.
Die Entscheidung, ob die UNESCO den Sternenhimmel unter Schutz stellt und Großmugl den Status Weltkulturerbe erhalten kann, fiel nach Redaktionsschluss. Bürgermeister Karl Lehner: „Auch, wenn nichts daraus werden sollte, in Großmugl geht die Sternen-Story weiter!“

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