Gemeinde-Vorschau: Deutsch Griffen investiert in den Hochwassserschutz

Hochrindl winterfit machen: Bis 2019 soll in neuen Speicherteich und moderne Beschneiungsanlagen investiert werden
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  • Foto: Franz Gerdl
  • hochgeladen von Bettina Knafl

DEUTSCH-GRIFFEN. Für den bisherigen Eigentümer, die Raiffeisenbank Sirnitz, stand Ende der letzten Saison fest, nicht mehr weiter in den Skibetrieb Hochrindl zu investieren. Mit der Unternehmerin Alexandra Bresztowanszky wurde eine geeignete Nachfolgerin gefunden. Sie übernimmt nicht nur einen großen Teil der Finanzierung aus Eigenmitteln, sondern bringt auch den nötigen Idealismus und ein Herz für die Hochrindl mit.
"Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich eine Affinität zur Region habe, da ich auf der Hochrindl aufgewachsen bin. Wir investieren bis 2019 rund 2,5 Millionen Euro in einen neuen Speicherteich und eine moderne Beschneiungsanlage“, erzählt Bresztowanszky, neue Inhaberin und Geschäftsführerin der Hochrindler Liftbetriebe.

Die Finanzierung steht

Mit der neuen Anlage können alle Pisten innerhalb weniger Tage beschneit werden. Auch die Langlaufloipe und die Rodelbahn werden künftig winterfit sein. Die Finanzierung für den Ausbau ist sichergestellt und die Unternehmerin bedankt sich für die Unterstützung beim Land und den Gemeinden Albeck und Deutsch-Griffen sowie lokalen Tourismusbetrieben. "Die Hochrindl erhält seitens der Gemeinde Unterstützungbeiträge im Zeitraum von fünf bis sieben Jahren", bestätigt Bürgermeister Michael Reiner.
Nach Aufhebung der Gewichts- bzw. Tauwetterbeschränkung startet die Wildbachverbauung. "Hochwasserschutz ist ein wichtiges Thema. Investiert werden sieben Millionen Euro, 15 Prozent davon bringt die Gemeinde auf", erklärt Reiner. Geschätzte fünf Jahre beträgt die Bauzeit. Vom Raffelwirt bis zum Bauhof soll der Bach verbaut werden.

Baulandmodell für Familien

Im nächsten Jahr startet das Baulandmodell: 15 Parzellen können Jungfamilien günstig von der Gemeinde erwerben. Auch das Gewerbezentrum beim Bauhof nimmt Fahrt auf: Für Jungunternehmer stehen insgesamt vier günstige Baugründe zur Verfügung. "Im Frühjahr wird im Gewerbepark das erste Firmengebäude errichtet", freut sich der Bürgermeister.

GLÖDNITZ.
In Glödnitz steht der Bau eines Hochbehälters für die Wasserversorgungsanlage Glödnitz an. "Neben dem Ausbau des ländlichen Wegenetzes wird 2018-2019 die Verbreitung der Auffahrt Altenmarkt in Angriff genommen", sagt Bürgermeister Hans Fugger. 2018 kauft die Gemeinde zudem Grund für eine Erweiterung des Bauhofes an.

KAPPEL. Um 200.000 Euro baut die Gemeinde das Amthaus barrierefrei um. Außen wird ein Lift angebaut, im Innenbereich gibt es Adaptierungen. Investitionen in den Straßenbau sind auch 2018 nötig. "Die Planungsphase des Umbaues beziehungsweise der Sanierung des Kindergartens beginnt", verrät Bürgermeister Martin Gruber. Das Gebäude platze aus allen Nähten. 2019, 2020 sollen dann die Bautätigkeiten starten.

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