Nachhilfe für die gescheite Jause

Barbara Prasser ist Biobäuerin am Krappfeld. Angebaut werden Dinkel, Weizen, Sonnenblumen und Kürbis
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Schulpausen sollen fit und munter machen. Welche Rolle der Pausensnack dabei spielt, darüber hat die WOCHE mit der Seminarbäuerin Barbara Prasser gesprochen.

Nur wenige Schulen im Bezirk St. Veit bieten den Schülern ein Schulbuffet. Zu groß ist der Aufwand und zu klein die Nachfrage. Für die Jause in der Pause wird von Eltern und Schülern selbst gesorgt, wobei Semmeln mit Wurst in der Beliebtheit ganz oben stehen. Dabei gibt es eine Fülle gesunder, köstlicher und abwechslungsreicher Snacks regionaler Herkunft, die dabei helfen, konzentriert und leistungsstark zu bleiben.

Kakao von der Kuh
Barbara Prasser aus Kappl am Krappfeld ist eine von acht Seminarbäuerinnen im Bezirk St. Veit. In regelmäßigen Abständen geht sie in Schulen, um Kindern den Wert regionaler Lebensmittel näher zu bringen. „Es gilt, das Bewusstsein für heimische Erzeugnisse schon bei den Kindern zu schärfen. Nicht selten kommt es vor, dass die Kinder glauben, Kohlrabi wachsen im Supermarkt und der Kakao kommt fertig aus der Kuh“, schmunzelt die Biobäuerin.

Wertvolle Getreideprodukte
Brot und Gebäck sind die Basis jeder Jause. „Wichtig ist, dass bei Getreideprodukten das ganze Korn vermahlen wird. Denn das Gesunde steckt in der Hülle“, erklärt die Seminarbäuerin. „Bei weißem Mehl fehlen die Ballaststoffe. Darum macht eine Semmel zwar satt, bietet aber sonst keinen Mehrwert“. Um den Kindern dies anschaulich und schmackhaft zu machen, werden bei Schuleinsätzen gemeinsam mit den Schülern Dinkelweckerl gebacken und gleich verkostet.

Nachfrage der Schulen
Wie wichtig das Thema regionale Jause ist, zeigt auch die Nachfrage von Seiten der Schulen und Eltern. Das Thema „Meine gesunde Schuljause“ wird gerne gebucht. Dabei wird nicht nur Theorie anhand der Ernährungspyramide vermittelt, sondern es wird auch gemeinsam gekocht, gegessen und getrunken. Aus frischen, regionalen Lebensmitteln werden coole Jausenhits für die Schule – wie Pizzabrötchen, schnelle Dinkelweckerl, Knusper-Müsliriegel, Erdäpfelkäse oder Schokolade-Erdäpfel-Muffins gezaubert.

Viel Geschmack, wenig Aufwand
Doch nicht immer muss für die Schuljause gekocht werden. „Kinder lieben getrocknete Äpfel, Knabbernüsse oder einfach gutes Brot mit einem Aufstrich, Schinken oder Salami und Käse“, so Prasser, selbst Mutter von drei Kindern im Schulalter. „Wichtig ist die Herkunft der Produkte. Wer am Markt oder beim Bauer ab Hof einkauft, weiß, woher das Essen kommt. In Geschäften sollte man auf das AMA-Gütesiegel achten“.

Autor:

Claudia Hölbling aus St. Veit

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