Tannenbaum fürs Fest
Christbaumplantage Prettner öffnet am Wochenende

Veit Prettner mit seinen Söhnen Roman (links) und Veit jun.
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  • Veit Prettner mit seinen Söhnen Roman (links) und Veit jun.
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Am Samstag, 5. Dezember, startet auf der Christbaumplantage der Familie Prettner in St. Donat der Verkauf der Bäumchen. Seit 25 Jahren verkaufen die Prettners Tannenbäume. Für den Erwerb von Christbäumen gelten die CoV-Ausgangsbeschränkungen nicht.

ST. DONAT. Vor 25 Jahren haben Familie Veit und Renate Prettner mit dem Verkauf von Christbäumen begonnen. "Ich wollte damals in direkten Kontakt mit den Kunden treten", erinnert sich Veit Prettner. Er ist seit Beginn Mitglied der Arge der Kärntner Christbaumbauern. "Kauft man bei einem Mitglied einen Christbaum, hat man die Gewissheit, das der Baum aus Österreich stammt", nennt Prettner nur einen Vorteil. Zudem tausche man sich österreichweit regelmäßig aus.

Her mit der Säge

Das Besondere an der Christbaumplantage: Wer möchte, kann sich sein ausgesuchtes Tannenbäumchen selbst absägen. Vor allem Familien mit Kindern lieben das Erlebnis, in den Wald zu gehen und sich den Christbaum selber zu schneiden, weiß Veit Prettner. 

Roman Prettner schneidet einen Christbaum. Ein Vergnügen, vor allem für die Kleinsten.
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Auf der Christbaumplantage in St. Donat ist das ab Samstag, 5. Dezember, möglich. Auch am 24. Dezember verkaufen die Prettners bis Mittag Christbäume. Stammt der Großteil der Kunden aus Mittelkärnten, nehmen einige einen weiten Weg auf sich und holen sich ihren Weihnachtsbaum nach Wien oder Italien. Die ganze Familie hilft mit. "Neben den Söhnen Veit und Roman verstärkt uns Tochter Annamaria aus Wien", freut sich der Christbaumbauer.  

Bis sechs Meter hoch

Zehntausend Silbertannen (Blaufichten) und Nordmanntannen wachsen in St. Donat. Aus ganz kleinen bis sechs Meter hohen Bäumen können die Besucher auswählen. "Die durchschnittliche Tanne, die gesägt wird, hat eine Größe von 2,2 bis 2,6 Metern und ist zwischen acht und zwölf Jahre alt", erklärt Prettner. Mit vier Jahren pflanzt er die kleinen Bäumchen. Damit sie Platz zum Wachsen haben, muss Prettner kontinuierlich Äste stutzen. Bei tausenden von Bäumen eine herausfordernde Arbeit. 

Die richtige Mondphase

Eine große Auswahl an gesägten Christbäumen ist im Hofgelände ausgestellt. Die Bäume stammen von Prettners Wald auf der Flattnitz und wurden drei Tage vor dem 11. Vollmond geschnitten. Die Nadeln sollen in dieser Mondphase gesägt länger halten, sagt Prettner. "Jeder Baum kostet gleich viel, egal ob er bereits geschnitten ist oder wie groß er ist".

Am Gelände herrscht eine Einbahnregelung: Veit Prettner mit seinen Söhnen Roman (links) und Veit jun.
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Strenge CoV-Regeln

Für den Erwerb von Christbäumen gelten die CoV-Ausgangsbeschränkungen nicht. Bereits im Vorfeld hat sich Familie Prettner mit den gesetzlichen Covid-19-Bestimmungen auseinandergesetzt und sich mit der BH St. Veit bezüglich eines Corona-Präventionskonzept abgestimmt. Parkplätze sind am Hofgelände genügend vorhanden.
Für die Besucher gibt es eine Einbahnregelung, im Eingangsbereich sowie bei den Ständen gilt Maskenpflicht. "Strikte Abstandsregeln sind einzuhalten", appelliert Prettner an seine Kunden. Glühwein und Kinderpunsch dürfen in 50 Meter Entfernung zum Stand konsumiert werden. 

Die Lagerung

Im Freien und stehend in einem Kübel Wasser soll die Tanne bis zu ihrem großen Auftritt am Weihnachtsabend warten. "Einen Tag vor dem Schmücken das Netz vom Baum nehmen und ins Warme stellen, damit sich die Äste ausbreiten können", rät der Christbaum-Experte. 

Zehntausend Silbertannen (Blaufichten) und Nordmanntannen wachsen in St. Donat.
  • Zehntausend Silbertannen (Blaufichten) und Nordmanntannen wachsen in St. Donat.
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Zur Info
Die Christbaumplantage in St. Donat hat von 5. bis 8. Dezember zum "Pre-Christmas-Shopping" geöffnet, sowie dann von 12. bis 23. Dezember, jeweils 9 Uhr bis 16.30 Uhr. Am 24. Dezember gibt es noch von 9 bis 12 Uhr Tannen.
Auch sonn- und feiertags halten die Prettners offen. Eine Säge wird leihweise zur Verfügung gestellt. Das Verpacken im Netz und Anspitzen ist kostenlos.
Hunde sind erlaubt. "Wir sind sehr tierlieb. Am Gelände haben wir zudem Alpakas und Schafe zum Streicheln", verrät Prettner.

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