13.04.2017, 08:00 Uhr

Brauchtum: Die Glocken fliegen wieder nach Rom

Die gesegnete Osterjause lassen sich dann auch Verena aus Meiselding und Günther aus Friesach schmecken.

Ostern gilt als der Höhepunkt der Feste im Kirchenjahr.

BEZRIK ST. VEIT. Auch wenn am Gründonnerstag „grünes Essen“ wie Cremespinat mit Erdäpfel und Spiegelei gekocht wird, hat dieser Tag mit der Farbe grün wenig gemein. Denn der Name leitet sich vom althochdeutschen “Greinen” für “Weinen” ab. Der Volksmund sagt, dass die Glocken nach Rom geflogen sind.

Die "Fleischweihe"

Am Karsamstag, dem 15. April, finden in den Pfarren die Speisensegnungen statt. Wohl keine andere Tradition wird so intensiv gepflegt wie die "Fleischweihe". Zu den Speisensegnungen werden die Körbe, bedeckt mit einem gestickten Tuch, gebracht. Die reichlich gefüllten Körbchen enthalten Schinken, Würste, Eier, Salz, Kren, Reindling und mehr.

Die Symbolik

Das Brot ist ein Zeichen dafür, dass Jesus Christus das lebendige Brot ist, das vom Himmel herabgekommen ist. Osterbrot und -gebäck stehen als Zeichen der Stärke und des gemeinsamen Mahles. Die Eier sind Symbol des Neubeginns und der Liebe. Wer beim Eierpecken verliert, muss das Seine dem Gegner abgeben.
In der Nacht auf den Ostersonntag wird die Auferstehung Christi gefeiert.
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