16.03.2017, 12:34 Uhr

Dechant Lawrence Pinto: "Kirche ist Heimat"

Lawrence Pinto ruft die Katholiken auf, wählen zu gehen (Foto: Kath. Kirche)

Unter dem Motto „Ich bin da.für“ findet am Sonntag kärntenweit die Pfarrgemeinderatswahl statt.

BEZIRK ST. VEIT. In Kärnten werden am Sonntag, 19. März, bei der Wahl unter dem Motto „Ich bin da.für“ rund 2.500 Frauen und Männer für eine fünfjährige Amtsperiode in die Pfarrgemeinderäte der 336 Pfarren gewählt. Rund 320.000 Katholiken sind in Kärnten wahlberechtigt.

An der Wahl beteiligen

„Die Wahl der Pfarrgemeinderäte alle fünf Jahre ist ein mehrfaches, starkes Zeichen von Kirche“, betont Maximilian Fritz, Referent für Pfarrgemeinden in der Diözese Gurk. Kandidaten wie Wähler seien aufgerufen, sich an der Pfarrgemeinderatswahl zu beteiligen. Frei nach dem Motto sind die Kandidaten da für Eltern-Kind-Gruppen, Pfarrcafé, Bildungsveranstaltungen. "Eine lebendige Pfarre kann nur dann existieren, wenn es Menschen gibt, die sich engagieren", weiß Fritz.

Demokratie in der Kirche

Neben dem Aspekt der demokratischen Mitbestimmung würden die Gewählten durch die Wählenden die Zusage bekommen, „dass ihr Tun für die Pfarre vor Ort anerkannt und wertgeschätzt wird und es ihnen zugetraut wird, für Kirche da zu sein“.


Die Kirche stärken

Für Lawrence Pinto, Dechant des Dekanates Krappfeld, geht es auch darum, die Kirche zu stärken. "Die Kirche ist unsere Heimat, wir müssen sie stärken und dürfen sie nicht sterben lassen". Der Pfarrgemeinderat ist für das Pfarrgeschehen sowie die Seelsorge da. "Die Menschen im Pfarrgemeinderat engagieren sich ehrenamtlich", sagt Pinto. Sie gestalten gemeinsam mit dem Vorsteher der Pfarre, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Pfarrgemeinderates ist, die Entwicklung des pfarrlichen Lebens.


Die Anzahl der Pfarrgemeinderäte hängt von der Katholikenanzahl der Pfarre ab. Die Anzahl der gewählten Mitglieder muss zumindest gleich groß sein wie die Anzahl der amtlichen, berufenen und entsandten Mitglieder zusammen.
Bei der letzten Wahl ist der Anteil der Frauen unter den Gewählten erstmals auf mehr als 50 Prozent gestiegen. Das Durchschnittsalter der Pfarrgemeinderäte lag 2012 bei 45 Jahren.
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