01.09.2016, 13:00 Uhr

Hohe Auszeichnung für St. Veiter Krankenhaus

Freude über das Qualitätszertifikat im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan: Mag. Manfred Krassnitzer (Kaufmännische Direktorin), Dir. Christine Schaller-Maitz, MSc (Pflegedirektorin) und Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, FACS (Ärztlicher Direktor und Vorstand der Chirurgie) (Foto: BB St. Veit)

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan hat das Qualitätszertifikat „pCC inkl. KTQ“ erhalten. Damit entspricht das Ordensspital fachlich und menschlich hohen internationalen Qualitätsstandards.

ST. VEIT (stp). Über eine Re-Zertifizierung nach "proCumCert inkl. KTQ" darf sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan freuen. Die KTQ-Zertifizierung ist das führende Zertifizierungsverfahren für Krankenhäuser im deutschsprachigen Raum.

Das bedeutet, dass nach international gültigen Top-Standards für Krankenhäuser sowohl die Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen und Abläufe, als auch die im Spital gelebten Werte geprüft wurden.

Top-Medizin und christliche Nähe

Bereits zweimal (2010 und 2013) unterzog sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan der Prüfung durch eine unabhängige Gesellschaft.
Die erneute Verleihung des Zertifikates unter deutlich gestiegenen Anforderungen zeugt von der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und dem großen Engagement der Mitarbeiter.

Außerdem, so der Ärztliche Direktor und Vorstand der Chirurgie Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch: „Für unsere Patienten ist es eine Sicherheit, dass sie in einem Spital betreut werden, das Spitzenmedizin und menschliche Zuwendung vereint.“

Aufwendiges Zertifizierungsverfahren

Prüfer der Zertifizierungsgesellschaft proCumCert GmbH prüften das traditionsreiche Krankenhaus in einem viertägigen „Marathon“. Dieser bestand aus Begehungen, Befragungen von Patienten und Mitarbeitern sowie der Überprüfung des Qualitätsmanagementsystems einschließlich der verschiedenen Prozesse und Arbeitsabläufe im St. Veiter Krankenhaus.

Prüfkriterien bei der Visitation waren die Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung, Qualitätsmanagement, Seelsorge und Spiritualität, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Trägerverantwortung.

Lob von den Prüfern

Die besonderen Stärken des Hauses liegen laut Endbericht in der engen Zusammenarbeit der jeweiligen Fachrichtungen, im Bereich der Hygiene, der Innerbetrieblichen Fortbildung der Mitarbeiter, dem wertschätzenden Umgang und der persönlichen, individuellen und christlichen Betreuung der Patienten. Explizit hervorgehoben wurde die erfolgreiche Kooperation mit dem Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt.

Gütesiegel bis 2019

Alle drei Jahre startet der Re-Zertifizierungsprozess, in dem der Erhalt der hohen Standards und die Entwicklungspotentiale unter die Lupe genommen werden. „Qualität lebt von permanenter Entwicklung und Verbesserung. Es ist uns ein besonderes Anliegen das Krankenhaus mit unseren engagierten Mitarbeitern kontinuierlich weiterzuentwickeln“, ergänzt der Gesamtleiter Mag. Michael Steiner.

Zweck des durch die Visitoren überprüften Qualitätsmanagementsystems ist eine transparente, nachvollziehbare, patientenorientierte und qualitativ hochwertige Gestaltung der Leistungen rund um den Patienten zur Gewährleistung effizienter Behandlungsprozesse.

Hintergrund proCumCert-Zertifizierung

Die von den kirchlichen Krankenhausverbänden Deutschlands getragene proCumCert GmbH Zertifizierungsgesellschaft, vergibt seit 1998 Qualitätssiegel an katholische und evangelische Krankenhäuser.

Das Zertifikat nach pCC beinhaltet die, für Krankenhäuser gängige Zertifizierung nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen), erweitert diese aber deutlich durch die christlichen Werte wie Zuwendung und Nächstenliebe.

Für die Patienten stellt sich eine Zertifizierung nach pCC inkl. KTQ als Orientierungshilfe bei der Auswahl geeigneter Leistungserbringer dar.
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