Fotokünstlerin auf Spurensuche in der alten Schmiede

FULPMES. In einer alten Schmiede in Fulpmes zeugen heute noch Spuren von Ruß, Rauch und Öl an Wänden und Nischen, dass dort früher große Schmiedehämmer glühendes Roheisen zu Werkzeugen formten. Dort ging die in Kurdistan geborene und seit dreißig Jahren in Wien lebende Fotokünstlerin Tania Raschied auf Spurensuche. Das überraschende Ergebnis wurde unlängst in der Steuerberaterkanzlei von Gerda Hörtnagl bei einer Vernissage vor zahlreichen Interessierten aus nah und fern präsentiert.
Die Fotos von Tania Raschied sind ungewöhnlich, obwohl sie Gewöhnliches darstellen. Ihre Motive sind Spuren des Arbeitens unter heute vielleicht nicht mehr vorstellbaren Bedingungen, die zu abstrakten Kompositionen geworden sind. Durch die Montage der Fotos auf Holz und die Rahmung in Schattenfugen wird die Illusion von abstrakten Gemälden noch verstärkt.
Die Ausstellung wurde musikalisch vom aus Armenien stammenden und international preisgekrönten Sologeiger des Tiroler Symphonieorchester Martin Yavryan mit Kompositionen von J. S. Bach und Robert Zorn umrahmt. Die einführenden Worte sprach der bekannte Tiroler Maler Helmut Hable.

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