Gigantischer Felssturz in Vals samt Weihnachtswunder

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VALS. Ein riesiger Felssturz hat sich am Heiligen Abend in der Gemeinde Vals im Valsertal ereignet. Große Felsmassen sind im Bereich Wiesle auf dutzende Meter Länge auf die L 230 Valser Landesstraße abgegangen. Knapp 40 Personen mussten aus neun Häusern evakuiert werden. Weitere rund 70 DorfbewohnerInnen sind im hinteren Tal eingeschlossen. Auch der Valser Bach wurde von den Felsmassen verlegt.

"Gigantischer Felssturz"

"Es war ein gigantischer Felssturz. Im Dunkeln ist das Ausmaß noch gar nicht abschätzbar. Am Berg kracht und donnert es auch weiterhin und Felsmaterial stürzt ins Tal", schilderte Landesgeologe Gunther Heißel die Lage nach einer ersten Besichtigung in der Besprechung im Gemeindeamt von Vals, wo Bgm Klaus Ungerank über weitere Maßnahmen mit den Einsatzkräften beriet.
Auf Anordnung des Landesgeologen wurden neun Häuser der Siedlung "Tummelers Sand" mit knapp 40 Personen evakuiert. Im hinteren Talbereich sind rund 70 DorfbewohnerInnen eingeschlossen. "Um das ganze Ausmaß des Felssturzes und die aktuelle Lage genau beurteilen zu können, werde ich am Christtag mit einem Polizeihubschrauber das betroffene Berggelände erkunden", erklärte Heißel weiters. Auch Landeshauptmann Platter befindet sich vor Ort, um sich über die aktuelle Lage in Vals einen Überblick zu machen. 

Weihnachtswunder

Ein Weihnachtswunder gab es bei diesem Unglück in der Heiligen Nacht aber auch: Wenige Minuten vor dem Felssturz haben mehrere Kinder die Unglücksstelle auf dem Weg zur Christmette passiert. Wie durch ein Wunder blieben sie und auch andere BewohnerInnen des Tales unverletzt.

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