21.11.2016, 13:23 Uhr

Beschränkung für Gschnalsgasse geplant

Die derzeit bestehende gefährliche Auffahrt ohne Linksabbiegerspur über die Gschnalsgasse ins Industriegebiet Mieders (Foto: Kapferer)

Zufahrt ins Industriegebiet Mieders soll neu geregelt werden

FULPMES (cia). Im Zuge des Neubaus der Tankstelle an der Stubaitalstraße soll nun auch die Zufahrt zum Miederer Gewerbegebiet geändert werden. Wegen der hier vorhandenen Abbiegespur soll in der Gschnalsgasse wieder eine Tonnagebeschränkung eingeführt werden. Maximal 7,5 Tonnen dürften Fahrzeuge dann noch wiegen, um die Verbindung von Gewerbegebiet in Richtung Adventurepark benutzen zu dürfen. Das planten die Fraktionen des Fulpmer Gemeinderat bei der dieswöchigen Sitzung (nach Redaktionsschluss) zu beschließen.

Bereits 1998 galt hier eine Beschränkung. Da so aber der Verkehr ins Industriegebiet über das Miederer Dorf und das Mühltal musste, erwies sich die Regelung als unzumutbare Belastung für die Bevölkerung. Deshalb einigten sich die Gemeinden Fulpmes und Mieders im Jahr 2007 auf eine Zufahrt über die Gschnalsgasse. Das Abbiegen von der Bundesstraße im Bereich der Auffahrt beim Jägerhäusl erwies sich aber als gefährlich, da keine Linksabbiegespur vorhanden ist. "Sicherheitstechnisch ist das ohne Zweifel eine hoch gefährliche Abbiegestelle, noch dazu, weil sich in diesem Bereich zusätzlich zwei Bushaltestellen und zwei Parkplätze befinden. Außerdem ist die Lärmbelästigung für die Bewohner der Ortsteile Forchach und Gschnalsgasse vor allem durch die Schwerlaster und die Betonmischwagen enorm angestiegen“, so GR Raimund Schmidt, Fraktionschef der Unabhängigen Dorfliste Fulpmes, die den Antrag einbrachte.

Da nun das Erreichen des Industriegebiets problemlos und gefahrlos auf Miederer Gemeindegebiet möglich sei, soll die Zufahrt über die Gschnalsgasse für Lkw über 7,5 Tonnen verboten werden, Linienbusse und landwirtschaftliche Bringung ausgenommen. "Mein Antrag wurde bereits im Verkehrsausschuss besprochen, am Montag berät der Bauausschuss über dieses Vorhaben und am Mittwoch wird unter Punkt 10 der Tagesordnung darüber beraten und abgestimmt", so Schmidt. Nicht nur er ortet breite Zustimmung – auch Bgm. Robert Denifl und Vize-Bgm. Johann Deutschmann rechnen nicht nur mit einer großen Mehrheit, sondern sogar mit einem einstimmigen Beschluss. Danach liege es an der Bezirkshauptmannschaft, eine dementsprechende Verordnung zu erlassen.
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