Gefühlsbetontes

Beiträge zum Thema Gefühlsbetontes

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Ein "Heimatgefühl zum Lesen" ...

Heimatroman: "Für immer dein ..."  - 3. Kapitel Mein Elternhaus stand oberhalb, gut eine Stunde Fußmarsch von Heiligenblut entfernt. Mein Schulweg war immer mühsam und beschwerlich. Auch führte der Weg über eine Holzbrücke, die über einer tiefen Schlucht errichtet worden war. In den langen Wintermonaten war es besonders schlimm. Oft reichte mir der Schnee bis zu den Hüften.  Bei der Brücke traf ich dann immer auf die anderen Kinder, die von der anderen Seite der Schlucht kamen, so auch Klara...

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Heimatgefühl zum Lesen ...
Meine Bergheimat - bietet Euch allen ein "Heimatgefühl zum Lesen"...

Mein Heimatroman: "Für immer dein ..." - 2. Kapitel Zeitig in den Morgenstunden bin ich von Zuhause weggegangen. Alle im Dorf sagten, dass wir den schönsten Bergbauernhof besäßen und das prächtigste Vieh im Stall hätten. Ja, geborgen und groß lag der Hof am Waldrand in der Lichtung. Die Wiese vor dem Haus bot sich wie ein eigenes Tal an. Die Ahnen hatten viel Wald geschlagen um üppige Wiesen zu gewinnen. In der Mitte einer Wiese stand eine prächtige Fichte. Um diese Hundertjährige Fichte herum...

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Der Kuss ...

Auf die Hände küsst die Achtung. Auf die Wange - Wohlgefallen. Sel'ge Liebe auf den Mund; auf's geschlossne Aug' die Sehnsucht. In die hohle Hand Verlangen. Arm und Nacken die Begierde; alles weitre Raserei! Franz Grillparzer 1791 - 1872

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...unser heutiges, typisches Flachmoor; ein besonderer Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt.  (Fotos: Pixabay)
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In unserer wundersamen Natur entstand im Laufe vieler Jahrhunderte unser heutiges Flachmoor ...

Ursprünglich, vor vielen vielen Jahren  war hier einmal ein Teich oder See, wo wir heute einen Spaziergang durchs Moor starten. Im Laufe vieler Jahrhunderte haben Pflanzen und Tiere viele  Stoffe abgesondert, die auf den Grund sanken. Am Ufer wuchsen Schilf, Gras und einzigartige Pflanzen und Blumen. Sie drangen immer weiter in das Wasser vor und in den Wurzelballen verfing sich unaufhaltsam der Faulschlamm. Durch den undurchlässigen Untergrund im Moor konnte nun das Wasser nicht mehr...

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Entspanne dich, lass das Steuer los, trudle durch die Welt, sie ist so schön!  (Kurt Tucholsky - deutscher Schriftsteller Die "wilde" Drau / mit Blick auf die Landskron
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Auf die Reise ...

Das kann nicht anders werden, wir alle wandern ja; sind Gäste nur auf Erden und für die Reise da. So lass das Glück denn treiben, das ist nun einerlei; wir dürfen doch nicht bleiben und gehn uns stumm vorbei. Wir wandern müd' und leise, am Schuh zerreißt das Band, und suchen auf der Reise das große Vaterland. Ich hört' ein Lied verwehen, das klang und rauschte so; ich hab das Glück gesehen, weiß aber nicht mehr -  wo! von Carl Busse (1872 - 1918)

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Übrigens ist der Regen keines Menschen Freund, aber wohl der Natur, der Tiere, denn nicht nur das Gras wächst schön ...

Gesang der Geister über den Wassern ... Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es... und wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd. Strömt von der hohen, steilen Felswand, der reine Strahl, dann sträubt er lieblich in Wolkenwellen zum glatten Fels... und leicht empfangen wallt er verschleiernd leise rauschend zur Tiefe nieder. Ragen Klippen dem Sturz entgegen, schäumt er unmutig Stufenweise zum Abgrund - im flachen Bette schleicht er das Wiesental...

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Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile; einige bleiben für immer - sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.  (Weisheit aus Island)
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Weißt du, wie viel Sternlein stehen ...

Weißt du, wie viel Sternlein stehen, an dem blauen Himmelzelt? Weißt du, wie viel Wolken gehen, weithin über alle Welt? Gott, der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet - an der ganzen großen Zahl; an der ganzen großen Zahl! Weißt du, wie viel Mücklein spielen, in der hellen Sonnenglut? Wie viel Fischlein auch sich kühlen, in der hellen Wasserflut? Gott, der Herr, rief sie mit Namen, dass sie all ins Leben kamen. Gott, der Herr, rief sie mit Namen, dass sie nun fröhlich sind....

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Blumen sind das Lächeln der Natur; es geht auch ohne sie, aber nicht so gut !   (Max Reger - deutscher Komponist)
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Die Welt ist voll Licht ...

Die Natur ist glücklich... doch in uns begegnen sich zuviel Kräfte, die sich wirr bestreiten: Wer weiß zu scheinen? Wer vermag zu regnen? Wem geht ein Wind durchs Herz - unwidersprechlich? Wer fasst in sich der Vogelflüge Raum? Wer ist zugleich so biegsam und gebrechlich; wie jeder Zweig an einem jeden Baum? Wer stürzt wie Wasser über seine Neigung; ins unbekannte Glück so rein, so reg? Und wer nimmt still und ohne Stolz die Steigung, und hält sich oben wie ein Wiesenweg? Rainer Maria Rilke...

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Das Lied vom Kirschbaum ...

Zum FRÜHLING sagt der liebe Gott: "Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!" Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub; vieltausend Blätter, grün und frisch. Das Würmchen ist im Ei erwacht, es schlief in seinem Winterhaus. Es streckt sich, sperrt sein Mäulchen auf und reibt die blöden Augen aus - und darauf hat's mit stillem Zahn an seinen Blätterchen genagt. Es sagt: "Man kann nicht weg davon; was solch Gemüs' nur mir doch behagt!" Und wieder sagt der liebe Gott: "Deck jetzt dem Bienchen seinen...

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... und die Rosen blühen überall gleich; blühende Beete entlang der Rheinpromenade; meiner einstigen Heimat. PS: Dankesgrüße an meine Schwester für die blühenden Rosen am Rheinufer in Bonn ...
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Im Alter .... von Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)

Wie wird nun alles so stille wieder; so war mir's oft in der Kinderzeit. Die Bäche gehen rauschend nieder durch die dämmernde Einsamkeit. Kaum noch hört man einen Hirten singen. Aus allen Dörfern, Schluchten weit, die Abendglocken herüberklingen; versunken nun mit Lust und Leid. Die Täler, die noch einmal blitzen. Nur hinter dem stillen Walde weit; noch Abendröte an den Bergesspitzen - wie Morgenrot der Ewigkeit.

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Der Esel ... von Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Es stand vor eines Hauses Tor ein Esel mit gespitztem Ohr; der käute sich sein bündel Heu gedankenvoll und still entzwei. Nun kommen da und bleiben stehn der naseweisen Buben zween; die auch sogleich, indem sie lachen, verhasste Redensarten machen. Womit man denn bezwecken wollte, dass sich der Esel ärgern sollte. Doch dieser hocherfahme Greis beschrieb nur einen halben Kreis, verhielt sich stumm und zeigte itzt die Seite, wo der Wedel sitzt. ------------------------------------ Apropos: Der...

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Lockende Rufe, donnernde Hufe, schimmerndes Fell, Gewieher so hell!

Die Nüstern gebläht, eine Mähne die weht. Schnell ohne Flügel, willig am Zügel. Pochende Hände. Glück ohne Ende. ----------- Und in der Tat, ein Pferd, das sich stolz trägt, ist etwas so Schönes, Bewunderns- und Staunenswürdiges, dass es aller Zuschauer Augen auf sich zieht. Keiner wird müde, es anzuschauen, solang es sich in seiner Pracht zeigt. Dein Pferd sei zuverlässiger Freund, nicht dein Sklave. Xenophon

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Leise rauschen die Meereswellen ...

Leise rauschen die Meereswellen - murmelnd - gurgelnd - gluckernd. Schlagen ans Ufer - monoton, brechen sich, spülen über unsere Spuren im Sand hinweg... grapschende Wellen glätten ihn wieder. Hildegard Stauder

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