Jugendamt

Beiträge zum Thema Jugendamt

Bereits zum achten Mal führen Nicole Hausner (Mitte) und ihr Packerl-Team die Geschenkaktion für Kinder aus sozial schwachen Familien durch.
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Aktion „Ein Packerl für Dich“
Malerbetrieb "Hausner & Hausner" organisiert Geschenke für Kinder

Kleines schenken, Großes bewirken: Mit der Aktion „Ein Packerl für Dich“ organisiert der Leopoldstädter Malerbetrieb "Hausner & Hausner" Geschenke für Kinder. LEOPOLDSTADT. Weihnachten als Fest der Liebe und Nächstenliebe soll auch für Kinder aus sozial schwächeren Familien ein besonderes Freudenfest sein. Wenn aber das Familieneinkommen keine großen Geschenke zulässt, dann greift die Aktion „Ein Packerl für Dich“ ein, die heuer bereits zum achten Mal stattfindet. „Wir haben die...

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  • Leopoldstadt
  • Sabine Krammer
Krisenpflegemama Miriam Köhler freut sich über ihre Auszeichnung als Wiednerin des Jahres und widmet sie allen Krisenpflegeeltern und ihrer Familie.
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Frauenpreis Wiedner Rosa
Krisenpflegemama für ihr soziales Engagement geehrt

Miriam Köhler ist Krisenpflegemutter. Für ihr soziales Engagement bekam sie nun die "Wiedner Rosa" verliehen. WIEDEN. Große Freude herrscht bei Miriam Köhler. Sie hat den ersten Wiedner Frauenpreis – die "Wiedner Rosa" – in der Kategorie "Soziales" erhalten. "Ich freue mich doppelt, weil es nicht nur eine Auszeichnung für mich persönlich, sondern auch eine Anerkennung für alle Krisenpflegeeltern ist. Und auch für meine Familie, denn ohne die Unterstützung meines Mannes Filip und meiner...

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  • Sabine Ivankovits

Stress wegen Noten: Krisenzentren platzen

Aufgrund des Schulendes sind die 14 Einrichtungen des Jugendamtes vollkommen überlaufen. 133 Kinder und Jugendliche befinden sich derzeit in einem der Krisenzentren der Magistratsabteilung (MA) 11. Das Problem: Die Einrichtungen sind nur für 122 Kinder ausgerichtet. Der Grund für diesen Überhang: "Der Streit über Schule und Noten eskaliert in manchen Familien", so Herta Staffa von der MA 11. Jedes Jahr wieder Für die Betreuer stellt das eine Herausforderung dar. "Jugendliche, die...

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  • Redaktion Wiener Bezirkszeitung Archiv 01
Antonia Kofler fordert 6.600 Euro für ihre Arbeit im Zentrum in der Seeböckgasse.
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Jugendamt: Streit um Lohn

Antonia Kofler musste im Behindertenzentrum Feuerzeuge zusammenbauen. Geld gab es keines. Zwangsarbeit, Beschäftigungstherapie oder bloßes Versehen? Im Behindertenzentrum der Magistratsabteilung 12 in der Seeböckgasse 24 arbeiteten auch Jugendliche ohne Behinderung. Das Problem: Eigentlich wären sie arbeitsfähig gewesen, ihnen hätte somit Lohn zugestanden. Drohung des Amtsleiters Zur Vorgeschichte: Das Jugendamt übernahm gleich nach der Geburt 1950 die Vormundschaft für Antonia Kofler,...

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  • Redaktion Wiener Bezirkszeitung Archiv 01
Post von den Mädchen: Sie wollen nach Hause und auch ihren kleinen Bruder sehen.

Eltern kämpfen um Kinder

Ein Paar kritisiert die Arbeit des Jugendamtes: "Wir wollen unsere fünf Kinder wieder zurück!" Eine unordentliche Wohnung und schon sind die Kinder weg: 2010 nahm das Jugendamt der türkischen Familie K. alle fünf Kinder ab. Der Rauchfangkehrer hatte nach einem Besuch die Behörden verständigt. Seitdem kümmert sich das Jugendamt Brigittenau und das Bezirksgericht Leopoldstadt um den Fall. "Es gibt überhaupt keine Bestrebungen, dass die Kinder zurückkommen, obwohl die Wohnung nach ein paar...

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  • Anja Gaugl
Mutter Antonia Kofler mit der Sterbeurkunde ihres Sohnes Gerold.

Kind tot: Jugendamt informierte Mutter nicht

14 Jahre lang wurde Antonia Kofler über den Tod des Sohnes nicht informiert. Er starb bei Pflegeeltern. Glückliche Familienverhältnisse sehen anders aus: Tochter Astrid (35) wuchs in der Kinderübernahmestelle (KÜSt), Lustkandlgasse 50, auf, später im Kinderheim Stiefern (NÖ), die Söhne Gerold und Christoph (28) bei Pflegeeltern in Aschbach an der Westbahn. Da so viel Glück kaum auszuhalten ist, nahm sich Gerold 1996 mit 17 Jahren das Leben, zwei Tage nach seinem Geburtstag. Das Jugendamt...

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  • Redaktion Wiener Bezirkszeitung Archiv 01
Die letzten Stunden der Familienidylle: Martina Ch., Peter S. und seine vier Enkelkinder.
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Dieser Opa kämpft um seine Enkerln

Sorgerechtsstreit: Mutter fürchtet, vier Kinder zu verlieren – Opa: „Werde Enkerln nie wieder sehen!“ Peter S. treten die Tränen in die Augen: „Am Freitag wird er die Kinder abholen und wohl nicht zurückbringen“. Die Chancen, dass der Wiedner Pensionist seine Enkerln Rene (9), David (4) und die Zwillinge Vanessa und Denise (5) wiedersehen wird, stehen schlecht. Seine Tochter Martina Ch. und deren Ex-Mann Gerhard Ch. streiten sich seit 2009 um das alleinige Sorgerecht für ihre...

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  • Richard Bernato

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