wussten sie dass korneuburg

Beiträge zum Thema wussten sie dass korneuburg

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…nach dem Kriegsende 1945, in der Zeit der russischen Besatzung, für jede politische Tätigkeit die Zustimmung der Besatzungsmacht eingeholt werden musste? Die Neugründung der sozialistischen Partei und der Untergruppen Kinderfreunde, Jugend, Gesang, Sport etc. in Korneuburg wurde gestattet und als Parteilokal stellte die Gemeinde Räume des alten Augustinerklosters zur Verfügung. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…zu der Widerstandsgruppe, die sich ab 1940 unter den Arbeitern der Korneuburger Schiffswerft unter dem Namen "Rote Hilfe" gebildet hatte, auch 6 Arbeiter gehörten? Sie wurden in der Zeit Juli 1941 bis September 1942 verhaftet und wegen Hochverrats zu mehrjährigem bis lebenslangem Gefängnis verurteilt. Nach 1945 kamen diese Männer nach längeren Verfahren wieder frei. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…den hingerichteten Genossen Josef Schwarzböck, Hans Gruber, Rudolf Alexander, Anton Jordan, Franz Czack und Johann Mühl in Korneuburg ein Mahnmal gewidmet ist? 1947 - 1994 stand der Gedenkstein in der Schiffswerft, wurde nach Schließung derselben 1994 auf die Bahnhofswiese versetzt und steht jetzt wieder auf dem ehemaligen Werftgelände nahe der Straße "Am Hafen". Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…die illegalen Sammelaktionen und Propagandatätigkeiten der linken Parteien in der NS-Zeit doch nicht geheim blieben? Zu der Gruppe von Korneuburgern, die aus diesem Grund verhaftet und schließlich zum Tode verurteilt wurden, zählt auch der Onkel von Grete Rodler, Hans Gruber. Im Februar 1943 wurden die Todesurteile in Wien und Berlin-Plötzensee vollstreckt. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…der Aufenthalt in einem Anhaltelager von den Inhaftierten selbst finanziert werden musste? Die Verpflegung sowie persönlichen Bedarfsartikel – Strohsack, Decken oder Geschirr – mussten selbst bezahlt werden. Ohne Einkommen der Inhaftierten gelangten deren Familien in eine Notlage, die häufig nur durch illegale Sammlungen unter dem Namen "Rote Hilfe" gemildert werden konnte. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…in Korneuburg in der damaligen Zwangserziehungsanstalt eine Zeit lang ein provisorisches Anhaltelager bestand? In dieser Zeit hat der Korneuburger Dentist Friedrich Schwarzstein mehrere angehaltene Personen zur Zahnbehandlung in seine Ordination am Hauptplatz beordert und über den Hinterausgang seiner Praxis ein verbotenes Zusammentreffen der Inhaftierten mit ihren Verwandten ermöglicht. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…ab 1933 im Ständestaat und später unter der Herrschaft des NS-Regimes jegliche Betätigung in einem kommunistischen oder sozialdemokratischen Verein gesetzlich verboten war? Wenn eine illegale Beteiligung im Sinne einer solchen Ideologie festgestellt wurde, erfolgten sofort Verhaftung und Abtransport dieser Personen in ein Anhaltelager, wo sie wegen Hochverrats angeklagt wurden. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…am 18. Mai 1930 eine Versammlung der christlichsozialen Heimwehr unter ihrem Bundesführer Richard Steidle auf dem Korneuburger Hauptplatz stattfand? Bei dieser Gelegenheit legten die anwesenden Heimwehrmitglieder ein schriftliches Bekenntnis zur Abkehr von der Demokratie und zur Hinwendung zum Faschismus ab, das als Korneuburger Eid in die Geschichte eingegangen ist. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…sich nach dem 1. Weltkrieg das politische Klima in Österreich (ebenso wie in Deutschland) immer mehr von der Demokratie weg entwickelte? Trotz eifriger Gegenwehr der Sozialdemokratie fand die Hinwendung zum austrofaschistischen Ständestaat statt, dessen Kanzler von 1931 bis 1933 Engelbert Dollfuß war. Das Ergebnis des sogenannten Korneuburger Eids am 18. Mai 1930 ist ein Beweis dafür. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…sich nach 1918 auch in Korneuburg rasch die Untergruppen der sozialdemokratischen Partei weiter etablierten? Sport- und Musikvereine, Kinderfreunde, Arbeitslosenhilfsvereine, Naturfreunde und Frauenvereine, aber auch der 1920 zum Schutz der Republik und ihrer demokratischen Einrichtungen gegründete Wehrverband "Schutzbund" entwickelten sich rasch. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…ab November 1918 der Gemeindeausschuss in Korneuburg zum ersten Mal aus einer Gruppierung bestand, die sich aus der sogenannten Gemeindewirtschaftlichen Vereinigung (einer Wahlgemeinschaft der Großdeutschen und der Christlichsozialen) und den Vertretern der sozialdemokratischen Arbeiterschaft zusammensetzte? Die Stadtverwaltung musste daher von Grund auf neu gestaltet werden. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…nach dem Ende des 1. Weltkriegs, am 12. November 1918, die Republik Österreich ausgerufen wurde? Bürgermeister von Korneuburg und Vorstand des bis dahin rein bürgerlichen Gemeindeausschusses war damals Anton Schleidt. Auf die Forderung der Sozialdemokraten stellte Schleidt dieser Partei erstmalig 14 der insgesamt 40 Sitze im Gemeindeausschuss zur Verfügung. Letzte "Geschichtsecke" verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…zu Beginn des 20. Jahrhunderts für Streikende kein Anspruch auf Fortzahlung des Gehalts bestand? Sammlungen in Betrieben der Umgebung waren oft die einzige Unterstützung solcher Familien. Den Kindern von Streikenden wurden in der Schule vom Lehrer die Lehrmittel und Bücher entzogen und sie wurden mit Schlägen und stundenlangem Karzer bei Wasser und Brot bedroht. Letzte "Geschichtsecke" verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…sich die Arbeiterschaft schon vor und während des 1. Weltkriegs zunehmend gewerkschaftlich organisierte? Die schlechten Arbeitsbedingungen in Firmen, wie der Korneuburger Textilfirma Schaumann oder in der Schiffswerft Korneuburg, führten zu Streiks mit der Forderung nach höheren Löhnen, Verkürzung der Arbeitszeit, Einführung von Kranken- und Unfallversicherungen. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…im Spätherbst 1912 eine Nachwahl im Städtewahlkreis Stockerau, Korneuburg, Klosterneuburg notwendig war? Damals wurde der sehr beliebte sozialdemokratische Abgeordnete Franz Schuhmeier, zurückkehrend von einer Wahlversammlung in Stockerau, von Paul Kunschak, einem Bruder des Führers der christlichsozialen Arbeiterschaft Leopold Kunschak, erschossen. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…sich durch die Forschung von Grete Rodler herausgestellt hat, dass noch im Jahr 1911 der Städtewahlkreis für die Wahl eines gemeinsamen Abgeordneten donauübergreifend die drei Städte Stockerau, Korneuburg und Klosterneuburg umfasste? Am 20. Juni 1911 wurde in diesem Wahlkreis der Genosse Anton Schlinger als Abgeordneter der Sozialdemokratischen Partei gewählt. Letzte "Geschichtsecke" verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…in den frühen Jahren der Arbeiterbewegung die Korneuburger Vereinstreffen häufig in Markones Gaststätte in der Donaustraße 21 stattfanden? 1911 erfolgte ein Wechsel des Vereinslokales in das Gasthaus Hörmann in der Wiener Straße 10. Es wurden Lichtbildvorträge, Gesangsrunden, Ausflüge, Wanderungen, Radpartien sowie diverse Sportveranstaltungen und kleine Feste organisiert. Letzte "Geschichtsecke" verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…bereits in den 1860er Jahren eine Art "Parteileben" in Korneuburg nachweisbar ist? In einzelne Berufe untergliedert, fanden speziell für Arbeiter ausgerichtete Veranstaltungen von Bildungs-, Geselligkeits- oder Sportvereinen statt, deren Zusammenkünfte jeweils in den Zeitungen angekündigt waren. 1869 zählte der Arbeiterbildungsverein in Korneuburg schon 100 Mitglieder. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…Grete Rodler den Beweis für die Existenz einer Arbeiterbewegung in Korneuburg schon lange vor 1889, dem Jahr der Gründung der Österreichischen Sozialdemokratischen Partei, erbringen konnte? Sie fand ein Dokument aus dem Jahr 1848, gemäß welchem der Kreishauptmann die "Auflösung der demokratischen Arbeitervereine im Bezirk Korneuburg" angeordnet hat. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…Grete Rodler im Jahr 1990 auch ein Buch über "Die Geschichte der Arbeiterbewegung in Korneuburg" herausgegeben hat? Es ist eine reichhaltig bebilderte Zusammenfassung ihrer Forschungsergebnisse bis Ende der 1980er Jahre. Zu kaufen gibt es noch Exemplare dieses Buches im Stadtmuseum Korneuburg.

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…die Kwizda-Gruppe aus den Abteilungen Agro, Pharma, Pharma-Handel, Pharma-Distribution, Kosmetik, Apotronic (EDV für Apotheken), Apothekenservice und Dach- und Dichtungsbahnen (Büsscher & Hoffmann) besteht? Tochterfirmen in Deutschland und Tschechien, in Italien, Spanien, Ungarn, Kroatien, Rumänien und Polen sorgen europaweit für die Bekanntheit des Namens Kiwdza. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…die Chemikalien Thiamethoxam und Clopyralid der Auslöser der Kontamination des Korneuburger Grundwassers waren? Thiamethoxam ist ein Neonicotinoid, das als Holzschutzmittel und Insektizid seit 1998 auf dem Markt ist. Clopyralid ist seit 1975 von der US-Chemiefirma Dow Chemical im Handel und ist seit 2007 in der Liste der in der EU zulässigen Pflanzenschutzmittel enthalten. Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…Pflanzen derzeit ohne Bedenken mit dem Korneuburger Grundwasser gegossen werden können? Der gesetzliche Grenzwert der Pestizidbelastung von genießbaren Gemüsepflanzen liegt bei 0,5 Milligramm pro kg Frucht, die gemessenen Werte im Jahr 2017 lagen bereits bei 0,014 Milligramm pro kg. Trinkwasserqualität (max. 0,01 Mikrogramm pro Liter) sollte jetzt schon erreicht sein.  Letzte Geschichtsecke verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Korneuburger Geschichtsecke
Wussten Sie, dass…

…das gereinigte Grundwasser in den Abstrombereich der Anlage oder über den Donaugraben in die Donau geleitet wurde? Allein bis zum Jahr 2018 wurden über 9 Millionen Kubikmeter Grundwasser auf dieses Weise in Korneuburg gereinigt. Neben den Kosten dieser Sanierung, wurde in einem Strafverfahren der Firma Kwizda eine Strafzahlung von 250.000 Euro auferlegt. Letzte "Geschichtsecke" verpasst? HIER nachlesen!

  • Korneuburg
  • Sandra Schütz

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.