Haibach ist dem Erdapfel auf der Spur

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HAIBACH. Trotz frischen Temperaturen kamen vor wenigen Tagen viele Besucher zum Erdäpfelfest zur Familie Huemer in „Gensbach“. Die Haibacher Bauernschaft versuchte die oft beschwerliche Arbeit in der Landwirtschaft wieder in das Bewusstsein zu rücken und auch die Konsumenten für regionale Lebensmittel zu begeistern.

So wie früher

Ja es war mühsam wie man früher ohne große technische Hilfe die Arbeit auf dem Erdäpfelfeld bewältigt hat. Die Setzlinge wurden händisch gelegt. Die Vorbereitung und das Schließen der Furchen geschah ebenfalls mit dem Pferd. Das Abklauben der Larven und Käfer und das Jäten des Unkrautes war Aufgabe der Frauen auf dem Hof bevor die gesamte Familie zur Ernte herbeigezogen wurde. Beim Fest wurde die Ernte mit verschiedenen Gerätschaften demonstriert. Auch das Erntedankfest wurde gefeiert. Der Erdapfel stand dabei ganz im Mittelpunkt des Geschehens. Ob als tolle Speise zubereitet von den Bäuerinnen oder auch zum Basteln für die Kids. Die technische Entwicklung wurde mittels Fotoschau und Filmen gezeigt. Viele nutzten die Gelegenheit an diesem Sonntag auch die Erdäpfel gleich selber zu klauben, darunter auch Nationalrat Michael Hammer mit seinen Töchtern und Bezirksbauernkammerobmann Josef Gossenreiter. Weiters wurde der größte Erdapfel prämiert. Das Prachtexemplar von Martin Raml aus Haibach wog 1250 Gramm.

Fotos: Josef Reingruber

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