Corona-Virus
"Bis Anfang nächster Woche ist auch Klopapier wieder da"

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URFAHR-UMGEBUNG/OÖ. Wolfgang Benischko ist der Obmann der Sparte Lebensmittelhandel der Wirtschaftskammer OÖ und betreibt zwei Nah&Frisch-Geschäfte in Ottensheim und St. Agatha. Das sagt er zu den Hamsterkäufen, die derzeit in ganz Österreich aus Angst wegen dem Corona-Virus stattfinden.

Wie ist die Lage momentan im Lebensmittelhandel?
Benischko: Die Geschäfte werden nach wie vor gestürmt. Aber es braucht sich keiner Sorgen zu machen. Bis Anfang oder spätestens Mitte nächster Woche wird auch wieder Klopapier da sein. Bei den Grundnahrungsmitteln wie Milch, Brot und Eier sind ist die Versorgung ohnehin gesichert. Die Lebensmittelindustrie ist darauf eingestellt und produziert mehr.

Was kaufen die Leute derzeit am meisten?
Kurioserweise zum Beispiel auch Produkte, wie Germ. Die Kunden kaufen so ein, dass sie zum Beispiel im Notfall auch selbst Brot backen könnten. Die Angst etwas nicht zu bekommen ist bei den Leuten so groß, weil sie bis jetzt im Überfluss gelebt haben. Vielleicht ist es gut, wenn wir uns wieder einmal darüber besinnen.

Haben Sie besondere Hygienemaßnahmen getroffen?
In meinen Geschäften tragen die Mitarbeiter bei der Feinkost ohnehin ständig Handschuhe und waschen sich mehrmals die Hände. Auch die Einkaufswagen und der Bereich bei den Kassen bzw. Förderbändern wird ständig desinfiziert. Übertriebene Angst ist nicht angebracht. Eine Kundin hat bei der Kasse den Desinfektionsspray herausgeholt und gesprüht, sodass meiner Mitarbeiterin an der Kasse die Augen eine halbe Stunde gebrannt haben.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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