Kritik an Trassenplan

Alois Postlmayr, ein Sprecher der Bürgerinitiative LEBE, stellte die Überlegungen von LEBE vor.
  • Alois Postlmayr, ein Sprecher der Bürgerinitiative LEBE, stellte die Überlegungen von LEBE vor.
  • Foto: Wilhelm Mayrhofer
  • hochgeladen von Ruth Dunzendorfer

ENGERWITZDORF (mawi). Die Mehrheit der Bevölkerung will eine Regiotram. Allerdings nicht auf den vom Land präsentierten Trassen. Betroffene Anrainer üben Kritik an Bürgermeister Johann Schimböck, sie würden bei ihm eine klare Aussage und Hilfestellung bezüglich einer Trassenänderung vermissen.
Schimböck zog sich mit seinem Statement, es sei nicht Aufgabe der Gemeindepolitik, sich für eine Trasse auszusprechen, den Unmut betroffener Anrainer zu. Es könne nicht sein, erklärten diese, dass die mehr als 1000 Unterschriften, die die Bürgerinitiative LEBE gegen die geplante Regiotramführung gesammelt hätte, die Gemeinde kalt lasse. Zudem widerspreche die Trasse dem Leitbild der Gemeinde. Die Gemeindepolitik müsse die Bürgerinteressen wahrnehmen. Der Gemeinderat hatte auch in einer Sitzung am 4. Juli einen Dringlichkeitsantrag der Grünen-Fraktion einstimmig angenommen. Es wurde beschlossen, dem Land sowie dem Planer einen Alternativvorschlag der Bürgerinitiative LEBE zur Untersuchung und Bewertung zu übermitteln. Die Bürgerinitiative verlangt, in den Entscheidungsprozess über die „favorisierte Trasse“, die in einer Regionskonferenz im November präsentiert werden soll, aktiv eingebunden zu werden. Sie ersucht um Übermittlung der Ergebnisse im September und um Information über die „favorisierte Trasse“ vor der Vorlage an Landesrat Reinhold Entholzer.
Auch der Zeitdruck, den sich das Land macht, wird kritisiert, da wichtige Fragen bei der zweiten Schienenachse in Linz/Urfahr und bei der Mühlkreisbahn offen seien. Auch gebe es noch keine Planungen für die Streckenführung Linz/Mittertreffling.
Bei Infoabenden in Engerwitzdorf und Schweinbach wurde klargestellt, dass Bewohner, die von einer geänderten Trassenführung betroffen wären, keine Möglichkeit mehr hätten, gehört zu werden. Das betreffe etwa die Landwirtsfamilie Böhm nahe der Autobahn in Engerwitzberg.

Autor:

Ruth Dunzendorfer aus Urfahr-Umgebung

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