Guter Schnaps nur im guten Holz
- Der Whiskey und Schnaps von Johann Wakolm reift in Holzfässern.
- hochgeladen von Gernot Fohler
BAD LEONFELDEN (fog). Im Keller von Hobby-Schnapsbrenner Johann Wakolm schlummert ein kleiner Schatz. Seit 40 Jahren experimentiert der Bad Leonfeldner mit verschiedenen Frucht- beziehungsweise Holzarten – mit Erfolg. Seine Schnäpse, Liköre und Whiskeys werden regelmäßig bei der Wieselburger Messe und bei der "Destillata" prämiert. Etwa 30 Medaillen hängen "Beim Hofbauer" im Stüberl.
Johann und seine Frau Berta Wakolm haben im Jahr 2000 die kleine Landwirtschaft aufgegeben, den Grund verpachtet. Den Obstgarten hat keiner genommen und so haben sie ihn selbst bewirtschaftet und intensiver mit dem Schnapsbrennen begonnen. Die beiden betreiben einen Abhofverkauf und Verkostungen.
War Johann Wakolm im Vorjahr bei der Wieselburgermesse mit zwei seiner "749er"-Whiskey-Sorten erfolgreich – 749 Meter ist die Seehöhe von Bad Leonfelden – holte er heuer drei dritte Plätze. Der Schlehen-Likör, der Nuss-Orange-Likör und der Zwetschkenschnaps im Zwetschken-Holzfass gereift wurden prämiert. Zur Zeit gibt es 45 Schnäpse im Sortiment von Johann Wakolm, der mit wenigen Ausnahmen nur das brennt, was am Hof beziehungsweise im großen Obstgarten wächst.
Die Holzfässer lässt sich Wakolm von Alois Stoiber in Altenberg binden. Das alte Handwerk des Fassbindens können nur mehr wenige Leute ausüben. Das vorwiegend Eichen-, Akazien- und Zwetschenholz kommt aus dem Mühlviertel.
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