Klapf-Elf mit Trendwende?
Schweinbach nach Sieg gegen "Obernei" mutig
- Für Schweinbach in den weißen Trikots geht es in den verbleibenden vier Runden um die kleine Chance um das Relegationsticket – doch die Mannschaft hat gegen "Obernei" gezeigt, dass sie lebt.
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Freitagabend, Flutlicht, Regen, drei Punkte: Schweinbach hat nach gedrehtem Bezirksliga-Derby gegen Oberneukirchen wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt.
BEZIRK. Stefan Burgstaller (11.) brachte die Gäste aus Oberneukirchen in Führung, doch in der Schlussphase der Bezirksliga-Partie drehte Schweinbach das Spiel: In Minute 88 glich Simon Hinterreither aus, in der 93. pfiff Schiri Manfred Edlinger Elfmeter, den Marcel Pichler eiskalt in den Kasten knallte. Schweinbach ist aktuell Vierzehnter, Oberneukirchen Fünfter. "Der Sieg war für die Mannschaft unglaublich wichtig. Es war sicherlich, seitdem ich hier bin, unsere schlechteste Leistung, aber man muss auch solche Spiele gewinnen. Nach der Partie war ich zwiegespalteen – Freude über den Sieg, Ärger über die schlechte Leistung, für uns zählen aber nur die drei Punkte", resümierte Ex-LASK-Kicker Wolfgang Klapf, der in der Winterpause neuer Coach bei den Lodabach-Kickern wurde.
Mit dem 2:1-Derbysieg über "Obernei" sind die Chancen auf das Relegationsticket gestiegen, was auch Klapf weiß: "Aktuell bin ich lieber der Jäger, als der Gejagte. Zwei Punkte fehlen uns auf Katsdorf, fünf auf das rettende Ufer. Dazu haben wir am Freitag das direkte Duell gegen Vorderweißenbach, das wir mit einer Überraschung auch wieder in den Abstiegskampf reinziehen können. Wir sind guter Dinge, ich davon überzeugt, dass Schweinbach oben bleibt."
- Wolfgang Klapf durfte am Ende einen 2:1-Sieg seiner Jungs bejubeln, die nun wieder Morgenluft gewittert haben.
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Oberneukirchen ärgert Selbstfaller
Für die Gäste war die Niederlage schnell abgehakt, war es doch insgesamt eine schwache Partie beider Mannschaften, in der am Ende Schweinbach das glücklichere Team war. "Es war mitunter eine unserer schlechtesten Leistungen. Gut ist, dass wir schon eine ganze Menge Punkte haben, Tatsache ist aber auch, dass wir die Partie viel früher entscheiden müssen. Am Samstag (17 Uhr) spielen wir zu Hause gegen die Admira. Das wird ein Duell zweier Teams, die kicken wollen. Wir freuen uns darauf, sind aber gewarnt, denn die Linzer sind aktuell gut in Form", sagt Oberneukirchens Trainer Gerhard Meindl, dessen Team mit 31 Punkten Fünfter in der Bezirksliga Nord ist.
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