05.10.2017, 11:45 Uhr

Neues "Projekt Scherb"

(Foto: Studio 54/Gemeinde)

Das ehemalige Gasthaus Oyrer in Alberndorf wird zu einem modernen Nahversorgungszentrum.

ALBERNDORF (fog). Im Ortskern von Alberndorf soll sich in nächster Zeit einiges tun. 2014 kauften die privaten Gesellschafter Reinhard Stadler, Alfred Hawel und Josef Rammerstorfer gemeinsam mit der Gemeinde Alberndorf das ehemalige Gasthaus Oyrer, das davor Scherb hieß. Das Gebäude, das sich mitten im Zentrum befindet, stand einige Jahre leer. Eine Revitalisierung des alten Wirtshauses beziehungsweise ein noch größerer Anbau im hinteren Teil soll nun den Ortskern neu beleben. In drei Jahren intensiver Planung wurde das "Projekt Scherb" entwickelt. Es umfasst nicht nur die ursprünglich geplante Wiederherstellung eines Gastronomiebetriebs, sondern es sollen ein regionales Nahversorgungszentrum mit Gastronomie, Veranstaltungssaal und Bauernladen in der alten Struktur sowie Wohnungen, drei Ordinationen mit Ärzten oder Therapeuten sowie eventuell ein Co-Working-Bereich im Neubau entstehen.

Gastronom & Ärzte gesucht

Das Architekturbüro Studio 54 hat bereits einen fertigen Plan ausgearbeitet. Das Projekt gelangt jetzt in die Ausschreibungsphase. "Baubeginn ist noch heuer", sagt Bürgermeister Martin Tanzer. Der Ortschef fügt hinzu: "Für die Gemeinde ist es wichtig, dass sie wieder einen Veranstaltungssaal und ein traditionelles Landwirtshaus bekommt." Beispielsweise musste für Zehrungen immer ausgewichen werden, weil es im Ortskern nur eine Pizzeria gibt. Gesellschafter Reinhard Stadler spricht von einem "Meilenstein für Alberndorf". Stadler & Co sind derzeit auf der Suche nach einem Gastronomen und auch Ärzte oder Therapeuten sind noch keine unter Vertrag. Interessenten können sich beim Bürgermeister am Gemeindeamt Alberndorf melden (Tel. 07235/7155-11 oder hart@alberndorf.ooe.gv.at). Die rund zehn südseitigen Wohnungen wollen die Gesellschafter verkaufen und nicht vermieten.
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