KEM Dreiländereck startet in die Umsetzung
Sieben Gemeinden machen mit

Vertreter der Mitgliedsgemeinden KEM Dreiländereck und weitere Teilnehmer der Kick-off-Veranstaltung | Foto: KEM Dreiländereck
  • Vertreter der Mitgliedsgemeinden KEM Dreiländereck und weitere Teilnehmer der Kick-off-Veranstaltung
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  • hochgeladen von Michaela Erlacher, BA

Mit einem Steuerungstreffen in Finkenstein fiel der Startschuss für die Umsetzung der Klima- und Energie-Modellregion Dreiländereck. Sieben Gemeinden aus dem Raum Villach-Umland bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltige Zukunft – mit ersten Projekten bereits in der Umsetzung.

VILLACH-UMLAND. Mit dem ersten offiziellen Steuerungsgruppentreffen in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ist die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Dreiländereck in die Umsetzungsphase gestartet. Gemeinsam wollen die Gemeinden Arnoldstein, Bad Bleiberg, Finkenstein, Hohenthurn, Nötsch im Gailtal, St. Jakob im Rosental und Wernberg aktiv Klimaschutzprojekte vorantreiben und die Energiewende auf lokaler Ebene gestalten. Unter der Koordination von KEM-Manager Lukas Molzbichler, in Zusammenarbeit mit Regionalmanagerin Melanie Köfeler und dem Land Kärnten (Abt. 15), wurde bei der Auftaktveranstaltung ein klarer Fahrplan vorgestellt – samt erstem Maßnahmenpaket.

Vom Balkonkraftwerk bis zum Repair Café

Bereits während der Konzeptionsphase wurden erste konkrete Schritte gesetzt:

  • Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden
  • Heizungsumstellungen auf erneuerbare Systeme
  • Gründung erster Energiegemeinschaften
  • Klimaschutzberatungen, Energiesprechtage & „Repair Cafés“ in der Region
  • Start der Aktion „Gluatmugl bringt Strom“ – 100 Balkonkraftwerke in 100 Tagen
  • Einheitliches Mülltrennsystem in Volksschulen

Diese Maßnahmen zeigen: Klimaschutz beginnt im Alltag – und funktioniert vor Ort am besten gemeinsam.

Bewusstsein schaffen, Menschen einbinden

Ein zentrales Anliegen der KEM Dreiländereck ist die Beteiligung der Bevölkerung: In enger Zusammenarbeit mit Schulen wurden Workshops organisiert, Flurreinigungsaktionen gestartet und mit dem regelmäßigen „Energie-Tisch“ ein niederschwelliges Beteiligungsformat geschaffen. „Die KEM Dreiländereck ist eine echte Chance für unsere Region, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Zukunft zu gestalten“, betont KEM-Manager Lukas Molzbichler. Auch in der offenen Fragerunde wurden Ideen gesammelt – von Sanierung über Heizungsfragen bis hin zur Mobilität.

Ausblick: Mobilität, Tourismus, Energiezukunft

In den kommenden Monaten wird der Fokus auf zentralen Zukunftsthemen liegen:

  • Energieeffizienz & kommunale Energiebuchhaltung
  • nachhaltige Mobilitätslösungen
  • Impulse für klimafreundlichen Tourismus
  • Ausbau regionaler Energiegemeinschaften

Die sieben Gemeinden wollen damit gemeinsam zeigen, wie klimafitte Regionalentwicklung funktionieren kann – verankert vor Ort, getragen von vielen. Hintergrund: Die KEM Dreiländereck ist Teil des österreichweiten KEM-Programms des Klima- und Energiefonds. Ziel ist es, Klimaschutz- und Energieprojekte auf regionaler Ebene umzusetzen – mit Unterstützung von Gemeinden, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

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