09.10.2017, 06:42 Uhr

Ökostromnovelle – 100%ige Abdeckung des heimischen Strombedarfs machbar

GR in Vöcklabruck Robert Berghammer und NR Angelika Winzig
Vöcklabruck: Vöcklabruck |

VÖCKLABRUCK. Im Juni wurde die Ökostromnovelle beschlossen. Gemeinsam brachten die ÖVP, SPÖ und Grünen die notwendige Zweidrittelmehrheit im Nationalrat dafür ein. NR Angelika Winzig informiert über diesen wichtigen Beitrag zur ökosozialen Marktwirtschaft. GR Robert Berghammer von der ÖVP Vöcklabruck Team Brunsteiner zeigt einen möglichen Nutzen für BürgerInnen in einer wie Stadt Vöcklabruck auf.


NR Angelika Winzig informiert zu den Wirkungen der Ökostromnovelle: „660 Millionen Euro Fördermittel werden in den Ausbau von Ökostrom gesteckt. Grundsatzpolitisch und vor dem Hintergrund des Pariser Abkommens entsteht durch das Auslösen der Investitionen in saubere Energien eine mehrfache Win-win-Situation: Für die Umwelt. Für die Souveränität. Für neue Arbeitsplätze.“ ÖVP GR der Stadt Vöcklabruck Robert Berghammer präzisiert den Nutzen der Ökostromnovelle für die BürgerInnen: „Am Ende des Tages zählt ob sich die Investition z.B. in eine Photovoltaikanlage für die Bürger rechnet oder nicht. Das ist heute dann eher der Fall, wenn viel vom selbst produzierten Strom auch verbraucht wird. Beim Einfamilienhaus funktioniert das gut. Bei Mehrfamilienhäusern war das bis heute nicht möglich. Erst diese Ökostromnovelle macht die Nutzung von selbst erzeugten elektrischen Strom bei Mehrfamilienhäusern möglich. Davon können Mieter und Eigentümer profitieren. Ein tolle Chance für die BürgerInnen.“ Anlagenbetreiber können sich über bürokratische Erleichterungen freuen.

In Zukunft wird elektrischer Strom auch bei der Mobilität eine größere Rolle spielen. Bespielsweise ist die Voraussetzung für eine klimaschonende E-Mobilität, dass der dafür benötigte Strom aus zusätzlichen Ökostromanlagen stammt. Wie eine aktuelle Studie der TU Wien zeigt, ist eine 100%ige Abdeckung des heimischen Strombedarfs mit erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2030 umsetzbar. Energiesprecher Andreas Schaumberger dazu: „Die E-Mobilität bietet die Möglichkeit den selbst produzierten Strom zu nutzen und der E-PKW wird so zum Energiespeicher. Wir von der ÖVP Vöcklabruck werden im zuständigen Ausschuss dieses Thema einbringen und gemeinsam mit den anderen Parteien dazu Schritte überlegen. Die Souveränität der BürgerInnen wollen wir dadurch stärken. Der Weg für ein Miteinander aller Parteien in der Stadt Vöcklabruck wird so konsequent weitergeführt.“

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