Stadt baut intensiv für Generationen

Bürgermeister Karl Staudinger: "5.000 Einwohner sind auch für unsere Infrastruktur eine magische Grenze."
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  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

SCHWANENSTADT. "Der Neubau des Seniorenheimes wird uns einige Zeit beschäftigen", sagt Bürgermeister Karl Staudinger. Nach dem Bau der Neuen Mittelschule 1 und der Landesmusikschule steht damit das nächste Großprojekt an. Nach der Entscheidung für einen Neubau am ehemaligen Joka-Areal im Graben hat die Stadt im Vorjahr den Grund dafür angekauft. "Experten haben uns bescheinigt, dass dieser Standort aufgrund seiner Nähe zum Stadtzentrum und der guten Erreichbarkeit für ein Seniorenheim ideal sei", so Staudinger. Unter dem Titel "Leben im Rainerpark" entstehen auf dem Areal neben dem Seniorenheim auch ein Ärztezentrum und Wohnungen.
"Wenn alles gut über die Bühne geht, könnten wir noch heuer mit dem Bau beginnen", so Staudinger. Ende 2020 soll das neue Schwanenstädter Seniorenheim mit 80 Betten, fünf davon für die Kurzzeitpflege, bezugsfertig sein. Die Gesamtkosten werden mit 8,5 Millionen Euro beziffert. Rund 1,2 Millionen Euro hat die Stadt für das 6.000 Quadratmeter große Grundstück bezahlt.

Weitere Krabbelstuben-Gruppe

Kräftig investiert hat Schwanenstadt zuletzt auch für die jüngere Generation. Im Herbst 2016 wurden die Neue Mittelschule 1 sowie die Landesmusikschule Vor der Au eröffnet. Im Vorjahr musste die neue Krabbelstube wegen der steigenden Zahl der Anmeldungen um noch eine Gruppe erweitert werden. "Schul- und Kinderbetreuungsplätze sind ein großes Thema für die Zukunft", sagt Bürgermeister Staudinger.

Rege Wohnbautätigkeit

Mit ein Grund für die steigende Zahl in Schulen, Kindergärten und Krabbelstuben ist die überaus rege Bautätigkeit in Schwanenstadt. Knapp 70 Wohnungen wurden oder werden heuer übergeben. Weiters wurde noch im Vorjahr die Bauverhandlung für 24 Eigentumswohnungen im Goldenen-Simmer-Weg abgewickelt. Eine weitere Wohnblocksiedlung mit 113 Wohnungen soll in den nächsten Jahren im Bereich des Feuerwehrhauses in der Linzer Straße entstehen. "Wir haben derzeit 4.760 Einwohner,werden aber schon bald die magische Grenze von 5.000 erreichen", sagt der Bürgermeister.

Auch Polizei übersiedelt

Neu gebaut wird übrigens auch die Polizeiinspektion: Sie wird laut Staudinger vom Stadtplatz auf ein Grundstück gegenüber der Neuen Mittelschule 1 übersiedeln. Der Neubau entsteht direkt an der B 135 nahe der Kreuzung mit der Umfahrung.

Bürgermeister Karl Staudinger: "5.000 Einwohner sind auch für unsere Infrastruktur eine magische Grenze."
Das neue Seniorenheim der Stadt ist eines von mehreren Projekten auf dem ehemaligen Joka-Areal.

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