Griffen
Belebung des Ortes nimmt erste Formen an

Bürgermeister Josef Müller vor dem "Burgstadl". Im Obergeschoss soll ein Veranstaltungsraum entstehen
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Der Ortskern wird barrierefrei gestaltet. Ein Veranstaltungraum entsteht im "Burgstadl". 1,5 Millionen Euro werden investiert.

GRIFFEN. Das Thema "Ortskernbelebung" begleitet die Gemeinde Griffen bereits seit drei Jahren. Erste Projekte befinden sich mittlerweile in der finalen Bauphase.

Erste Schritte 2016

Erste Schritte der "Ortskernbelebung Griffen" wurden im Jahr 2016 umgesetzt. Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses wurden die Wünsche der Griffner erhoben. Danach wurde ein erstes Konzept erarbeitet. Im Dezember 2018 wurden die Projekte "Burgstadl", "Kirchplatzgestaltung" und "Leitsystem" präsentiert. "Wir haben in Griffen für eine Landgemeinde eine tolle Infrastruktur. Es standen jedoch viele Geschäftsflächen leer", erklärt der Bürgermeister.

Projekt "Burgstadl"

Um das Projekt "Burgstadl" umsetzen zu können, wurde das "Kuchinka-Haus" von der Gemeinde angekauft. Im Zuge der Ortskernbelebung wird das Gebäude jetzt Hand in Hand mit dem Kirchplatz erneuert. Im Erdgeschoss des ehemaligen "Kuchinka-Hauses" wird der Verschönerungsverein Griffen einziehen. "Somit haben wir dann ein Tourismusbüro direkt am Platz", erklärt Josef Müller. Im ersten Obergeschoß entsteht ein rund 150 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum mit Theke. "Hier können dann kulturelle Veranstaltungen oder auch Feiern wie Hochzeiten stattfinden." Im Innenhof entstehen ein öffentliches WC und eine Brunnenanlage.

"Shared Space" geplant

Im Rahmen der Ortskernbelebung wird auch der Straßenbereich neu gestaltet und barrierefrei gemacht. "Von der Gemeinde bis zum Kreisverkehr wird die Straße um 30 Zentimeter angehoben", erklärt der Bürgermeister. Das soll dafür sorgen, dass wichtige Einrichtungen wie zum Beispiel die Apotheke für jeden zugänglich sind. "Außerdem sind auch die Bordsteinkanten bereits teilweises verschwunden, denn hier soll eine Art ,Shared Space‘ entstehen." "Shared Space" bezeichnet eine Planungsphilosophie, nach der öffentlicher Straßenraum sicherer werden soll. Auch der Verkehrsfluss soll dadurch verbessert werden. Charakteristisch ist dabei die Idee, auf Verkehrszeichen, Signalanlagen und Fahrbahnmarkierungen zu verzichten. Gleichzeitig sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt.

Parken und Leitsystem

Auch die Parksituation in der Gemeinde soll neu bewertet werden. "Wir haben einen Grund angekauft, wo die Busse in Zukunft parken können. Auch das soll zur Verkehrsberuhigung beitragen." Des Weiteren wird ein neues Leitsystem installiert, das Besucher zu den wichtigsten Attraktionen des Ortes bringen soll. "Mit der Fertigstellung der Straße und der Gehwege rechnen wir Anfang Mai 2020. Die restlichen Baumaßnahmen sollen dann mit Ende 2020 fertiggestellt sein." 1,5 Millionen Euro werden investiert.

Bürgermeister Josef Müller vor dem "Burgstadl". Im Obergeschoss soll ein Veranstaltungsraum entstehen
Die Straße wurde um 30 Zentimeter angehoben. So soll der Ortskern barrierefrei gemacht werden
Autor:

Kristina Orasche aus Völkermarkt

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