10.07.2018, 13:06 Uhr

Erster "Disc Golf" Parcour auf der Petzen eröffnet

Hubert Ramskogler, Ingo Alesko, Rudi Sternjak und Gerald Wölbl (v. li)

"Disc Golf" Parcours auf der Petzen ist kärntenweit einzigartig. 20.000 Euro hat das Projekt gekostet.

ST. MICHAEL OB BLEIBURG. Seit Montag ist die Petzen wieder um eine Attraktion reicher. Auf Initiative von Hubert Ramskogler, dem Geschäftsführer der Petzen Bergbahnen, Ingo Alesko und Mario Mesner, wurde im Bereich der "Siebenhütten" der erste 18-Bahnen "Disc Golf" Parcours Kärntens errichtet. 20.000 Euro wurden in dieses Projekt investiert.


20.000 Euro für Parcours

Der "Disc Golf" Parcours, der in den vergangenen Wochen auf der Petzen entstanden ist, ist kärntenweit einzigartig. "Dieser Parcours soll dazu beitragen, die Petzen noch ein Stück weit attraktiver für Familien zu machen", erzählt Hubert Ramskogler. Finanziert wurde der Parcours von den Petzen Bergbahnen. "Wir haben 20.000 Euro in dieses einzigartige Projekt gesteckt. Ich bin aber überzeugt davon, dass sich diese Investition auszahlen wird." "Disc Golf" ist eine Sportart, die besonders in Skandinavien und in Amerika beliebt ist. Das Ziel des Spiels ist es, den Parcours mit so wenigen Würfen wie möglich durchzuspielen. "Dafür wird eine spezielle Scheibe, ähnlich der Frisbeescheibe, benutzt." (genauere Infos siehe Zur Sache Box).


Einziger Club in Kärnten

Maßgeblich beteiligt an der Umsetzung des Projektes waren neben Ramskogler auch Ingo Alesko und Mario Mesner vom "Disc Golf Club Petzen". "Es ist der einzige Club dieser Art in ganz Kärnten. Diesen hier vor Ort zu haben ist ein riesen Vorteil", so Ramskogler. "Als ich Ingo Alesko kennengelernt habe, hat die Idee die ersten Umrisse bekommen und mit der Zeit immer mehr angefangen zu leben", so der Geschäftsführer der Petzen Bergbahnen weiter.

Familienfreundliche Strecke

Der Parcours ist über die Kabinenbahn gut erreichbar. "Kauft man dafür eine Karte, ist die Benützung des Parcours gratis." Geeignet ist das Spiel für alle Könner- und Altersgruppen. "Der Parcours zeichnet sich im familienfreundlichen Teil durch eine leichte Begehbarkeit aus. Für die anspruchsvollen Spieler wurden die Körbe 11 bis 17 angebracht", verrät Ramskogler.
Für die familientaugliche Runde braucht man im Durchschnitt eine Stunde. Der Parcours ist den ganzen Sommer über geöffnet.
"Beim Bau der Strecke haben wir auch darauf geachtet, dass sich die Spieler und die Wanderer letztendlich auf der Petzen nicht im Weg stehen."


ZUR SACHE:

"Disc Golf" folgt den selben Regeln wie Golf. Wobei an Stelle des Balls Wurfscheiben verwendet werden.
Ziel des Spieles ist es, den Parcours mit so wenigen Würfen wie möglich durchzuspielen.
Gestartet wird von der Abwurflinie, dem sogenannten "Tee".
Das Ziel ist ein Metallkorb mit Fangketten. Dort wird die "Disc Golf" Scheibe gestoppt und fällt in den Korb.
Die Bahn ist beendet, wenn die Scheibe "eingelocht" worden ist.
Hinweisschilder bei jeder Bahn informieren über den Schwierigkeitsgrad und die Distanz vom Abwurf bis zum Zielkorb.
Die einzelnen Bahnen sind zwischen 40 und 150 Meter lang.
Der Schwierigkeitsgrad einer Bahn ergibt sich durch die allfälligen Hindernisse auf dem Gelände (Bäume, Sträucher, Topografie des Geländes)
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