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Acht neue Bäume in der Währinger Staudgasse spalten die Gemüter

In der Staudgasse sollen die acht Bäume entstehen - doch davon sind nicht alle begeistert. (Archiv) | Foto: Google Maps (Screenshot)
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  • In der Staudgasse sollen die acht Bäume entstehen - doch davon sind nicht alle begeistert. (Archiv)
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MeinBezirk hat die Leserinnen und Leser befragt, was sie von den acht neuen Bäumen und der Umgestaltung der Staudgasse halten. 

WIEN/WÄHRING. In der Staudgasse werden insgesamt acht neue Bäume gepflanzt und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gesetzt. Der Bezirk möchte damit einen weiteren Schritt für ein kinder- und fußgängerfreundliches Kreuzgassenviertel setzen, heißt es.

Doch das gefällt nicht allen Währingerinnen und Währingern. MeinBezirk hat die Anrainerinnen und Anrainer aufgefordert, ihre Meinung zum geplanten Projekt kundzutun. Was dabei herauskam, ist, dass die Meinungen auseinandergehen.

"Völlig überflüssig" bis "lokaler Lebensspender"

"Ich wohne in unmittelbarer Nähe der Staudgasse. Sie ist eine sehr wenig befahrene Straße, insofern ist eine ´Verkehrsberuhigung´ völlig überflüssig. Außerdem verfügt Währing über mehr Grünflächen als die meisten anderen Wiener Bezirke, es gibt überall kleine und größere Parks, wo man sich wirklich im Grünen hinsetzen und ein wenig Natur genießen kann. Wer setzt sich freiwillig auf die Straße?"
Lisa N. per Mail

"Acht Bäume werden unser Klima nicht retten, aber acht Parkplätze mehr werden das ursächliche Problem auch nicht lösen. Jeder Baum ist ein lokaler Lebensspender, Luftfilter, CO₂-in-Sauerstoff-Umwandler, Lebensraum für Vögel und Kleinlebewesen, und in erster Linie Temperaturabsenker. Wer seine fünf Sinne noch gebrauchen kann, merkt es sofort, wenn er in eine bepflanzte Straße einbiegt. Man müsste die Menschen befragen, deren Straße in den letzten Jahren begrünt und verkehrsberuhigt wurde, ob sie sich den vorigen Zustand zurückwünschen." 
Alfons H. per Mail

Wie die Umgestaltung aussehen wird, zeigt schon jetzt eine Visualisierung. | Foto: BV18/Visualisierung
  • Wie die Umgestaltung aussehen wird, zeigt schon jetzt eine Visualisierung.
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"Ich finde, Wien hat so viele schöne Parks, ist umgeben von Wiesen, Wäldern und Erholungsgebieten, die man leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Straßen sollen Straßen bleiben! Diese braucht man nicht zum Erholen, sondern den Alltag zu bewältigen. Wir brauchen unsere Parkplätze, die wir ja auch teuer bezahlen müssen. Bitte lasst die Straßen dem Verkehr." 
Maria M. per Mail

Geldverschwendung und besseres Weltklima

"Ich finde es total unnötig, Geld für einen Umbau in diesen Zeiten auszugeben, wo die Gemeinde Wien total verschuldet ist! Das Parkpickerl wurde eingeführt, obwohl die Bevölkerung dagegengestimmt hat, dazu werden ständig Parkplätze durch teure unnötig Aktionen vernichtet!"
Josef G. per Mail

"Auch mich ärgern diese sogenannten ´Umgestaltungen´, weil die Bäume offenbar nur ein Feigenblatt sind, um Parkplatzklau zu betreiben und Steuergelder zu verschwenden. Es gibt nun mal Menschen, die das Auto benötigen, und der schikanöse Parkplatzklau muss endlich aufhören. Außerdem ist es schade um das viele Geld, das hier verschwendet wird und an anderer Stelle viel mehr gebraucht würde. Ganz zu schweigen von den ewigen Baustellen, die ebenfalls belastend sind." 
Rainer H. per Mail

"Einige sehen wohl lieber ihren SUV in der Gasse als einen Baum! Richtig ist, dass acht Bäume das Weltklima nicht verbessern, aber sehr wohl zum wohnlichen Ambiente beitragen." 
Oswald S. per Mail

Hast auch du ein Anliegen im Bezirk, zu dem du eine starke Meinung hast? Dann schreibe uns unter lukas.ipirotis@meinbezirk.at und waehring@meinbezirk.at

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