Kommentar
Parkplätze in Wien – Ein Thema, das alle Generationen spaltet
- Redakteur Lukas Ipirotis.
- Foto: Max Spitzauer
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Redakteur Lukas Ipirotis erzählt von Themen, die für ein harmonisches Zusammenleben oftmals besser nicht besprochen werden sollten. Denn neben Religion und Politik gesellt sich auch das leidige Thema der Parkplätze hinzu.
WIEN/WÄHRING. Religion, Politik oder der Abstieg der Lieblingsmannschaft in die Kreisliga: Es gibt Themen, die man am Küchentisch lieber meiden sollte, wenn unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen, so sagt man.
Immerhin können sie den Haussegen schneller schief hängen lassen, als einem vermutlich lieb ist. Doch immer wieder zeigt sich, dass zu diesen verbalen Sprengsätzen noch ein weiteres Thema gehört: Parkplätze.
Petition gegen Umgestaltung zeigt die Brisanz
Der Erfolg der Petition gegen die Umgestaltung des Aumannplatzes beweist, wie groß die Kluft zwischen den unterschiedlichen Vorstellungen von Lebensqualität ist: Die einen wünschen sich mehr Grün und weniger Verkehr, die anderen wollen, dass Parkplätze und bestehende Verkehrsverbindungen erhalten bleiben.
Allen kann man es nicht recht machen. Am Ende des Tages verfolgen aber beide Seiten dasselbe Ziel: eine lebenswerte Stadt. Darüber, wie diese aussehen soll, wird freilich noch lange diskutiert werden.
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